06 September 2006

wieder mal Stille...

Ich komme mal wieder gar nicht dazu, hier weitere Posts einzupflegen, obwohl ich eine ganze Menge erlebt habe...

Zum einen war da ja das OLGAS-Rock Festival in Oberhausen, die Woche drauf Essen Original mit der wunderbaren Band Tomte, die Woche darauf gabs dann The Robocop Kraus mit einem super Konzert.

Vielleicht finde ich die Tage mal wieder die Zeit und Muße, hier was nachzutragen...aber ihr kennt mich ja bereits, "I'm always on the run!"

Schönen Gruß

Profilneurotiker

07 August 2006

Soul Connection, Duisburg @ Hundertmeister

Letzten Freitag erhielt ich morgens eine Email vom "Soul Connection"-Newsletter, welchen ich im vergangenen Monat mal abonniert hatte. Darin wurde die am gleichen Abend stattfindende Party beworben und 5 Mal freier Eintritt verlost. Einfach Email schicken und Daumen drücken! Gesagt, getan! Keine halbe Stunde später bekam ich auch schon eine Antwort, dass ich auf der Gästeliste stünde...'cool', dachte ich mir, 'da könntest Du doch eigentlich auch hinfahren; aber mal sehen'...ich hatte ja noch einiges an Programm.

Als das das erledigt und ich abends zu Hause angekommen war, hatte ich zunächst nicht genügend Motivation, noch loszuziehen. Doch ein kleiner Funke forderte mich dann zuletzt auf: "Fahr hin! Fahr hin!..." Und Zuspruch bekam ich auch noch, und was hatte ich zu verlieren? Ok, ich wär mal wieder alleine unterwegs, aber das macht mir ja nichts aus. Da habe ich auch meistens den größten Spass und komme eher ins Gespräch mit neuen Leuten, wie mir in letzter Zeit mal aufgefallen ist. Also bin ich dann gegen 22 Uhr aufgebrochen, da das mit Bus und Bahn von hier aus eine Ochsentour ist...das hat sich aber auch gezogen...

Naja, gegen 20 vor 12 war ich dann am Hundertmeister in Duisburg angekommen und enterte sogleich die Location; die Party war im Saal, der im ersten Stock beheimatet ist. Bin auch ohne Weiteres reingekommen und konnte somit den abend ungetrübt genießen. Auf mich warteten laut Flyer "Raw Funk, True Soul, Rare Grooves and More..."; mal was Anderes zu meinem sonstigen Programm. Aber ich mag ja grundsätzlich schon viele unterschiedliche Richtungen.

Die Location war noch nicht sehr gefüllt, aber es war ja auch noch recht früh am abend. Der erste Gang ist wie immer der zur Theke und sich über die Preise informieren; und im gleichen Zug natürlich auch etwas zu bestellen! Die Musik gefiel mir von Beginn an recht gut, einige Mojo-Club Geschichten dabei, Brasil und Konsorten...nette Leinwand mit Projektionen hing auch im Saal und das Publikum sah freundlich und tanzbereit aus. Ich brauch ja bekanntlich erstmal ein Weilchen bis ich loslege, von daher habe ich erstmal das Treiben beobachtet. Das war schon ganz amüsant und nett fürs Auge allemal. Im Laufe der Zeit konnten meine Beine aber auch nicht mehr stillhalten und ich erlag immer mehr der Musik; bis ich dann irgendwann wild tanzend mitten auf der Tanzfläche war. Zwei Jungs führten auf der Bühne so 'ne Art Capoeira-Tanzeinlage auf, das waren aber auch Gäste. Coole show ansich! Hat mir Spass bereitet, alles in allem. Später kam ich mit einem der Beiden noch ins Gespräch...cooler Typ, sympathisch, seine Begleiter/innen auch. Irgendwann meinte er dann, wir tanzen gleich auch auf der Bühne so ab! Oha, ich tanz ja gern, auch gern ausufernd, aber auf der Bühne? Eigentlich ja nicht mein Ding! Aber irgendwie hat er mich "überredet" und so fand ich mich dann mit ihm auf der Bühne wieder, ebenso wild tanzend wie zuvor schon. Nur halt in weiteren Schritten, der Platz war ja da :-)

Naja, ich glaub 10 - 15 Minuten haben wir da unsere Show gemacht, das reichte dann aber auch! Weiter nett gequatscht, weiter viel getanzt, mit anderen mal hier und da geplaudert und viel, viel Spaß bei immer noch exzellenter Musik gehabt; mittlerweile mehr von alten Sachen zu neueren elektronischen Nujazz-Stücken und Ähnlichem. Auch klasse! Aber leider ist ja irgendwann immer Schluss und so gingen dann auch die Lichter an, die Musik langsam aus und die Leute schlenderten langsam Richtung Ausgang. Ich hab dann aber noch den DJ und Soul Connection Macher ein wenig zugetextet, aber ich glaube, das war ok für ihn. Letztendlich bin ich aber dann auch zum Ausgang, erst an die Garderobe, wo ich noch ein paar Leute wiedergesehen habe, mit denen ich vorher mal kurz gesprochen hatte. Die wollten noch ins Café Graefen, wo ich vor Urzeiten auch mal aufgelegt habe. Und da ich ja selten ein Ende finde, habe ich mich der Gruppe kurzerhand angeschlossen. Drei Mädels, zwei Jungs und richtig lustige Truppe...allesamt Arbeitskollegen, was ich nicht vermutet hätte. Zwei waren allerdings mächtig ko und haben im Graefen erstmal den Kopf auf dem Tisch gebettet und nicht mehr viel von sich gegeben. War ja auch kein Wunder, die haben auch gut gefeiert, die Sonne war auch schon wieder aufgegangen und überhaupt. Ich glaub ein knappes Stündchen haben wir da noch gesessen, ich habe noch einen Kumpel von den anderen kennengelernt, der mich dann am Duisburger HBF abgesetzt hat.

Von dort aus bin ich dann erstmal nach Essen und habe dann die spontane Idee gehabt, mal wieder zur Uni nach Essen zu fahren, die Kumpels auf dem Trödelmarkt besuchen; liegt ja eh auf dem Weg! Gute, Idee dann auch direkt umgesetzt. Nur leider die falsche Bahn genommen. Die hatte zwar das gleiche Endziel wie die, dich ich sonst genommen habe, aber fährt eben ne andere Route dahin...also musste ich erstmal ein bis zwei Kilometer durch die Stadt gehen, ohne genau zu wissen, wo lang eigentlich. Zum Glück funktionierte mein Orientierungssinn trotz allem noch sehr gut und ich habe auf direktem Wege dorthin gefunden! Erstaunlich, dachte ich mir...Also gut, bin dann gegen halb ach, acht so da angekommen und die Jungs haben sich über mein Auftreten schon amüsiert, aber sicher auch gefreut. Zumindest war ich unterhaltsam und erzählbedürftig...Gegen 9 Uhr muss ich dann aufgebrochen sein, um dann doch mal endlich nach Hause zu fahren. Also ab zur U-Bahnstation (die übliche Verbindung) und auf die Tram gewartet. Die kam dann auch, ich hab mir erstmal die Kopfhörer aufgesetzt und die Augen geschlossen; sind ja immerhin 20 Minuten Fahrt. Irgendwann höre ich dann zwischen zwei Songs die nette Ansagestimme in der U-Bahn sagen:"Universität Essen", wobei ich mir da noch nichts gedacht habe. Erst als ich hörte "Essen hauptbahnhof" war mir klar, ich befand mich schon wieder auf der Rückroute der U-Bahn! Eingepennt! Weggenickt! Pech gehabt! Aber anstatt das mich mal jemand darauf aufmerksam macht, dass die Bahn an der Endstelle angekommen ist, lassen die mich alle da sitzen! Schweine! Ich hab das erst nen Tag vorher bei einem alten Mann in genau derselben Bahn gemacht; der ist auch weggenickt und ich habe ihn angesprochen...der war froh, nicht wieder zurück zu fahren. Das wäre ich auch gewesen...Aber naja, so war ich halt anstatt gegen 9.30 Uhr erst um 11 zu Hause. Selbst schuld...aber wie schon die Woche zuvor, alle Anstrengungen und Strapazen haben sich wieder mal mehr als gelohnt. Ich bin mal gespannt, wenn von den Leuten ich bei der nächsten Party wiedertreffe!

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal!

02 August 2006

Juicy Beats

Am vergangenen Wochenende fand zum 11. Male das großartige Juicy Beats Festival im Dortmunder Westfalenpark statt! Und ich kann Euch sagen, es war mal wieder der Hammer, und sogar besser noch als die Jahre zuvor...doch von Beginn an...

Am Samstag fuhr ich zunächst wieder zur Uni nach Essen, wo zwei Freunde auf dem dortigen Trödelmarkt ihre Waren in Form von DVD-Filmen feilbieten. Der Tag war ja auch wettermäßig wunderbar; nicht mehr diese heftige Hitze wie die Tage zuvor, bei der man sich schon allein durch das Anheben des Brustkorbes und der normalen Lungenaktivität in Schweißaubrüchen ergoss...nein, das war zum Glück vorbei und so stand einem klasse Tag bei angenehm "kühlen" 27 bis 28 Grad im Schatten nichts entgegen. Und nicht nur gut für's Festival sondern auch für den Trödelmarkt! Der Besuch war also ein ganz entspannter Start für das, was alles noch folgen sollte...nach gut eineinhalb Stunden bin ich dann weiter in Richtung Essen HBF gefahren, zu dem sich meine Freunde aus Leverkusen und einer aus Meerbusch schon auf der Anreise befanden. Ich musste nur noch hinzusteigen und auf ging es...die neun Männlein und Weiblein waren an sich auch guter Dinge und freuten sich auf Juicy Beats. Die Fahrt dorthin war auch recht unkompliziert und die Züge noch nicht mit Menschenmassen gefüllt, wahrscheinlich aufgrund der noch recht frühen Uhrzeit von ca. 15 Uhr.

Am Westfalenpark in Dortmund angekommen hiess es dann noch, eine Karte zu veräußern, da einer der mit eingeplanten Mannen doch arbeiten musste. Das ging aber wie meistens auch recht schnell und schon waren wir durch den Einlass hindurch, nachdem unsere Taschen auf Trinkbares, Mediengeräte oder Waffen gefilzt wurden. Als erstes hieß es dann ein Getränk zu besorgen und uns ein lauschiges Plätzchen für den Anfang zu suchen; und das ist im Westfalenpark ja nun wirklich nicht schwer. An jeder Ecke findet man einen gemütlichen Platz zum Verweilen, Beobachten und zum Genießen, was wir dann auch getan haben. Ich hatte mir auf dem Timetable des Festivals schon einen Überblick verschafft, wen ich wann auf welcher Bühne sehen wollte. Leider überschnitten sich aber einige Gigs, sodass ich Prioritäten setzen musste! Und das war nicht einfach...

Als erstes standen zeitgleich Jamie Lidell auf der Hauptbühne und Chikinki am Café Buschmühle um 17 Uhr für mich auf dem Plan...hm...keine leichte Entscheidung, wie ich fand...ich fragte dann mal in die Runde, ob die Anderen lieber was Elektro-Soulig-Expertimentell-Freakiges hören wollten oder lieber was Rockiges mit Elektronikeinschlag...so schätze ich die vorgenannten Künstler jedenfalls von deren Musikstil her ein...zumindest in etwa. Die Majorität entschied für Ersteres und somit hieß es "auf in Richtung Hauptbühne, wir schauen jetzt mal Jamie Lidell"! Der gute Mann mit seinen unglaublichen Liveauftritten hatte bereits angefangen, wie ich aus der Ferne hören konnte. Jetzt aber Gas geben! Doch wie das immer so ist, muss halt immer mal jemand aufs Klo und so standen wir keine 150 m von der Bühne entfernt und warteten auf die Pinkler. War aber noch nicht so tragisch, da Mister Lidell gerade ein ruhigeres Soulstück auf die Bühne brachte, was ich zwar mag, aber ich war auf anderes aus...im Netz kursiert nämlich ein Video, auf dem Mister Lidell bei einem Auftritt in der Londoner Royal Festival auf Celluloid gebannt wurde (oder auch auf den Digitalchip)...das ist der absolute Knaller, und genau darauf hoffte ich auch! Und was war, die Freunde waren immer noch nicht fertig und der Song aus besagtem Video fing an...also die Beine in die Hand und ab zur Bühne...die anderen werden mich schon wiederfinden. Allerdings war Herr Lidell nicht in so einer futuristischen Kluft wie auf dem Video zu sehen, sondern im grünen Kimono mit Flip-Flops...aber mann, war das eine Show! Es ist einfach unglaublich, was dieser Mann da alleine auf die Bühne bringt und wie er es versteht, seine Instrumente, Sampler und Sequenzer zu bedienen. DAS nenne ich mal LIVE-ACT! Aber im wahrsten Sinne des Wortes! Wer ein bisschen Ahnung davon hat, wie man in dem Bereich Musik macht(en kann) und ihn schon mal live erleben hat dürfen, weiss wovon ich rede! Einfach faszinierend! Aber genug geschwärmt...es gab ja noch so viel Anderes, doch der Start war schon mal einwandfrei!

Als nächstes ging es dann in Richtung Café Buschmühle, wo laut timetable als nächstes Mediengruppe Telekommander auflaufen sollten, die ich absolut nicht verpassen wollte! Zwischenzeitig hat sich noch ein ehemaliger Arbeitskollege und Freund auf dem Gelände ein- und uns aufgefunden, der sich dann ebenfalls am Café einfand. Die Roadies waren noch schwer am schuften auf der Bühne, aber laut Zeitplan dürfte es nicht mehr all zu lange dauern. Also erstmal mit einem neuen Getränk versorgen; nur der Typ an dem Bierwagen war sowas von lahmarschig, dass ich schon langsam schlechte Laune bekam...das liebe ich ja, wenn eine Ecke des Bierwagens von zwei Leuten bedient wird und gerade die Ecke, in der ich stehe und warte, meine Euronen für ein lecker Bierchen ausgeben zu können, absolut vernachlässigt wird. Irgendwann kam ich aber dann doch noch zu meinem Durstlöscher, auch noch rechtzeitig vor Beginn des nächsten Auftrittes. Dann kamen allerdings anstatt der erwarteten zwei Mann Fünf auf die Bühne, die so gar nicht nach Mediengruppe Telekommander aussahen. Viel mehr nach Chikinki, die ich ja dachte, für Mister Lidell sausen gelassen zu haben! Da war ich auch sehr erfreut, so kam ich dann doch noch in den Genuss, die Band live zu erleben! Für meine Begriffe war dieses Jahr auch das erste, in dem mal so (mehr oder weniger) richtige Gitarrenbands aufgetreten sind. Ok, der Elektronik-Einschlag bei Chikinki ist nicht zu verkennen und macht sie gerade wahrscheinlich deswegen für mich so interessant! Und auch hier wurden meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. OK, der Anfang war etwas dahinplätschernd und die catchy Songs fehlten mir noch, aber das war nach knapp 20 Minuten auch passé...da fingen Chikinki an, die für mich besten Stücke zu spielen, wie Ether Radio und einige andere...Wunderbar! Der Sänger hatte zwar ein sehr tuckiges Verhalten an den Tag gelegt und schien auch schon ordentlich unter Rauschmitteln zu stehen, aber gut war's trotzdem, keine Frage! Nach einer guten Stunde waren Chikinki fertig und es galt erstmal, neuen Nachschub zu besorgen...ein großer Teil "meiner Leute" wollte weiterziehen, doch nun mussten Mediengruppe Telekommander als nächste kommen und somit beschloss ich, weiter an dieser Bühne zu bleiben...

Die Umbaupause dauert zumindest für mein Zeitempfinden auch nicht besonders lange und ich hatte mir frühzeitig einen guten Platz vor der Bühne mitten im Publikumspulk gesichert. Und mann, wurd das voll! Von Minute zu Minute stand ich etwas eingeengter in dem Mopp, was mir aber dann doch irgendwie scheiss egal war! Als dann die zwei von Mediengruppe Telekommander auf die Bühne kamen, war die Stimmung schon aussergewöhnlich gut! Und die Jungs gingen direkt richtig gut ab, und das Publikum mit Ihnen. Da würde gehüpft und getanzt was das Zeug hielt! Und die meisten schienen die Songs vom neuen Album wie auch die des alten sehr gut zu kennen und gröhlten, einschließlich meiner Wenigkeit, inbrünstig die Songtexte mit! Woohoo! Hat das einen Spass gemacht! Irgendwann bekam ich noch ein neues Bierchen von einer lieben Begleiterin aus Leverkusen in die Hand gedrückt...ich frage mich bis heute noch, wie sie es geschafft hat, mich überhaupt zu sehen, geschweige denn bis zu mir vorzudringen um mir meinen leeren Bierbecher zu entreißen und mich mit Neuem zu versorgen...aber lange konnte ich da nicht nachdenken, denn die Party ging ja weiter...und ich glaube, sie war auch froh, da wieder rauszukommen! Ich hab auf jeden Fall so gut ich konnte mitgefeiert und geschwitzt wie sonst was...aber egal, da war ich ja nicht der Einzige! Also wer die Möglichkeit hat, die Mediengruppe mal live zu sehen und auf deren Abgeh-Sound in punkiger Elektromanier mag, der sollte sich das auf jeden Fall mal antun! Kann ich nur empfehlen!!! Und weiter ging es...

Als nächstes standen die Nürnberger The Robocop Kraus auf dem Plan, seit einiger Zeit meine absolute Lieblingsband (naja, das ist immer so ne Aussage...finde so vieles gut, aber die halt immer wieder und immer noch!). Die Jungs bauten glaube ich alles alleine auf, während ich mich wieder mit frischen Getränken versorgte und mir einen Platz unmittelbar vor der Bühne angelte. Mittlerweile hatten sich auch die letzten meiner Begleiter woanders hin verbschiedet, aber auch diesen Auftritt wollte und konnte ich nicht verpassen! Nicht von The Robocop Kraus...auf die hatte ich mich am meisten gefreut! Und auch hier wurden meine schon sehr hohen Erwartungen bei Weitem übertroffen! Ich hab gefeiert und mitgegröhlt, als gebe es kein morgen mehr! Meine Stimmbänder freuten sich auf die "Arbeit", ich glaub die Schweissdrüsen auch...Sie haben auch wieder 'ne Menge ihrer richtig geil tanzbaren Nummern gespielt, aber leider vermisse ich immer "Concerned, you secular friend", was einer meiner liebsten Songs ist! Aber egal, auch ohne TOP! SPITZE! KLASSE! Davon werde ich noch mehrere Monate zehren können...

Nach dem Auftritt von The Robocop Kraus waren laut Timetable schon längst Coldcut auf der Hauptbühne am Werk, und somit versuchte ich, schnellstmöglichst dorthin zu gelangen. Die Schritte waren aber aufgrund meiner Tanzaktivitäten schon recht schwer und der Weg dorthin nicht gerade kurz...aber auch egal. Auf meinem Weg kam ich allerdings an der Worldmusic-Bühne vorbei und die Klänge, die von dort herüberschalten, kamen mir doch sehr bekannt vor! Es waren Antibalas Afrobeat Orchestra aus New York, die laut Timetable eigentlich schon am frühen abend spielen sollten und ich somit ebenfalls in dem glauben war, die verpasst zu haben...aber nein, zumindest zwei Songs durfte ich noch miterleben...und wer die Songs von Antibalas kennt weiss, dass diese immer ziemlich lange gehen! Vor der Zugabe dachte ich, gehst Du doch weiter zu Coldcut, aber nein, auf Antibalas stand mir jetzt wesentlich mehr der Sinn! Also habe ich mích nochmal direkt vor der Bühne platziert und mitgefeiert. Dann kam der bekannte Mann vom Nachmittag in seinem Kimono vorbei und ich muss ihn wohl kommunikationsfreudig angesehen haben, oder so...er schaute mich an, und ich konnte nur noch ein "Hello Mister Lidell...great show this afternoon!" herausstammeln...nicht unbedingt, weil ich nervös war, das hatte eher andere Gründe. Er fragte mich dann noch nach einer Zigarette, doch ich konnte ihm nur meinen Drehtabak anbieten, welchen er habe auf nicht verschmähte. Doch allerdings scheint er wohl eher selten zu drehen, sein Glimmstengel sah zumindest so aus. Aber er schien trotzdem rauchbar gewesen zu sein...Wir feierten dann noch den richtig guten Zugabetrack lang ab und ich hetzte weiter in Richtung Hauptbühne zu Coldcut...und da steppte erst der Bär!

Ich habe auch sofort "meine Leute" getroffen, hab mich aber sofort in die tanzende menge direkt vor der Bühne eingegliedert, um noch etwas mitzubekommen. Vor allen Dingen war ich gespannt, ob Coldcut bei einem Open-Air-Event auch ihre legendäre Videoshow würden präsentieren können...und das konnten sie! Zwei fette Leinwände, die mit den Coldcut-typischen Videosamples angestrahlt wurden..."Out of control!" schallte es aus den Boxen, und ich glaub, das Publikum war ebenfalls out of control! Abfahrt auf ganzer Linie! Leider schien das schon der Zugabetrack gewesen zu sein, sodass ich ganze fünf Minuten genießen konnte...aber okay, ich sprach zu Beginn von "Prioritäten setzen"...und das habe ich für meinen Teil gemacht und war äußerst glücklich damit!

Nun wollte alle nochmal zum Café Buschmühle, wo mittlerweile der legendäre Klaus Viehe von Eins Live auflegen sollte. Ok, ich will ja nicht die ganze Zeit alleine durch die Gegend ziehen, bin ich also mitgekommen. Wieder einmal durch (fast) den ganzen Park und unterwegs viel Lustiges gesehen. Die Leute waren auch alle cool drauf, keine Rungeprolle oder Ähnliches...dem/der ein oder anderen versuchte man dann noch den Weg zu der oder der Bühne zu erklären, aber ich war wohl schon etwas zu verwirrt und hatte nicht mehr so hunderprozentig die Orientierung behalten, zumindest nicht mit den Früchtenamen der einzelnen Bühnen, nach denen aber alle fragten...Café Buschmühle, Sonnensegel etc. ist mir ja durchaus immer ein Begriff, da weiss ich auch, wo ich hin muss...aber "wo gehts zur Kiwi, wo zur Ananas", da konnte ich nicht mehr helfen...Naja, bei Klaus Viehe angekommen war auch mächtig viel los und ordentlich der Bär am Steppen...kein Wunder, bei dem Drum'n'Bass Sound, der da geboten wurde. Wir haben uns dann relativ nah ans DJ-Pult gekämpft, aber mir stand relativ schnell wieder der Sinn nach ein wenig Abwechslung. Ich bin dann erstmal zu unserenn Mädels, die etwas weiter aussen standen, bevor ich dann zu einer neuen Runde durch den Park aufgebrochen bin. Und der Weg führte schnell zum Bikini-Beat-Club, wieder mal am anderen Ende, wo es mir die Jahre zuvor immer recht gut gefallen hatte. Aber dort angekommen sprang der Funk(e) nicht richtig über...lange habe ich mich dort nicht aufgehalten, bis ich dann wieder weitergezogen bin; erstmal Richtung Fernsehturm, wo ich bisher noch gar nicht gewesen war. Dort sollte unten der Indiependent-Floor sein, wo ich dachte, auch Indie und Artverwandtes zu hören...aber da habe ich wohl falsch gedacht...Für mich war das der ganz normale Diskosound in Richtung House und Techno, also nichts für mich unbedingt...also entschloss ich, nochmal zum Café Buschmühle zu den anderen zurück zu gehen...die auch noch dort, aber auch in Aubruchstimmung woanders hin waren. Kein Problem, ich geh gerne viel! Wir sind dann auch etwas ziellos durch den Park gegangen und letzten Endes wieder am Fernsehturm gelandet, da einige doch mal dort hoch fahren wollten. Das hat aber nach langem Hin und Her doch nicht funktioniert und somit war der Plan hinfällig. Leider war dann allgemeine Aubruchstimmung, die Leute wollten zurück nach Leverkusen. Mein Kumpel aus Meerbusch hatte sich ja schon vor langer Zeit verabschiedet und da die anderen also nach Hause und nicht noch After-Hour bei mir machen wollten (dafür hatte ich extra die Wohnung aufgeräumt *g*), beschloss ich, dann noch zu bleiben und noch etwas durch die Gegend zu ziehen. Mir war einfach noch nicht danach, nach Hause zu fahren in dieser wunderbaren lauen Sommernacht in der es noch so viel zu erleben galt...und mindestens 2 Stunden sollte das offizielle Programm ja noch gehen. Dann blieb doch noch ein Freund mit im Park und somit "musste" ich nicht alleine umherziehen, was mir ja ganz recht war! Wir haben es uns dann erstmal gemütlich gemacht und etwas relaxt, bevor wir dann nochmal zum Binkin-Beat-Club gegangen sind. War zwar gut was los, der Sound war auch nicht schlecht, aber eben nicht so der Brüller für uns dieses Jahr. Irgendwann waren wir auf jeden Fall auch nochmal im Sonnensegel, wo zu dem späten Zeitpunkt ja immer das Areal von Ingo Sänger und Carsten Hellmich ist...die für meine Begriffe aber jedes Jahr irgendwie immer das gleiche spielen...ich find meistens langweilig, da dreht auch der Alkoholgenuss nicht dran...

Was haben wir dann noch gemacht...hm...noch mal hier und da hin, das ein oder andere Bier getrunken und dann wollten wir, als es langsam hell wurde, doch so langsam mal in Richtung Dortmunder HBF. Aber U-Bahn? Pah! Um die Uhrzeit fuhr noch lange nix von der gwohnten Stelle ab, erst ab 7.30 Uhr...wenn wir richtig geguckt haben. Naja, kurzerhand noch jemanden gesucht, der auch zum HBF wollte und auch schnell einen Franzosen gefunden, der eben auch in die Richtung wollte; also ab ins Taxi! Ich weiss gar nicht mehr, wer das letzten Endes bezahlt hat?!? Naja, bis der nächste Zug ging hatten wir auch noch Zeit also haben wir uns erstmal ein "Frühstück" bei McDoof geholt...dieses verzehrt und dann in die Sitze des Regionalexpress gesunken...den Franzosen noch im Schlepptau, denn der wollte nach Düsseldorf...Nun gut, die Fahrt war sehr lang, und anstrengend, ich konnte nur noch die Augen schließen und habe den Ausstieg in Essen verpasst...auch dass der Franzose in Düsseldorf ausgestiegen ist, habe ich nicht mitbekommen...also bis nach Leverkusen, und dann wieder zurück in den nächsten RE zurück und ab nach Hause! Aber sowas ist mir früher nie passiert, dass ich den bahnhof verpasst habe; ich werde anscheinend doch langsam alt...

Da bin ich dann halt erst gegen 10 Uhr wieder zu Hause angekommen...völlig geplättet, aber sowas von glücklich und zufrieden, dafür haben sich alle Strapazen und die Ausgaben gelohnt! Der Rest der band fand es auch ganz gut und mal sehen, wer sich mir nächstes Jahr wieder anschließt, um wieder eine wunderbare Nacht im Westfalenpark zu Dortmund bei Juicy Beats zu verbringen!

Ninja.Trax Volume 2



Vor kurzem habe ich meinen Beitrag zur Ninja.Trax Volume 2 Compilation abgegeben bzw. beigesteuert. Anfang des Jahres wurde die Geschichte ja von einem User des Ninja Tune Forums ins Leben gerufen und aufgrund der hohen Resonanz gibt es nun den zweiten Teil.

Maßgabe war, mit einem der alten Tracker-Programme seinen Beitrag zu komponieren und arrangieren. Unter nachfolgendem Link könnt ihr die Ergebnisse der Songs hören:

Ninja.Trax Volume 2 Compilation

21 Juli 2006

Bochum Total

Vom 13. - 16.7. fand im Bermudadreieck wieder das alljährlich stattfindende Bochum-Total Fest statt, welches ich zum ersten Mal besucht habe. Allerdings konnte ich nur die beiden Wochenendtage Samstag und Sonntag mitnehmen, da ich zuvor beschätigt war. Aber die zwei Tage haben sich (mal wieder) gelohnt!

Dieses Mal bin ich alleine losgezogen, da niemand meiner Freunde und Bekannten Zeit oder Lust hatte, mit dorthin zu kommen. Selbst schuld, sag ich nur!!! Ich bin am Samstag schon so gegen 15 Uhr losgefahren, obwohl das Festival erst um 17 Uhr mit dem Bühnenprogramm begonnen hat. Aber die Zeit vorher konnte ich für eine kleine aber feine Shoppingtour nutzen, was mal wieder dringend nötig war. Dann habe ich erstmal die unterschiedlichen Bühnen und Stände gecheckt und bin dann den ganzen Samstag an der "HEINZ"-Bühne kleben geblieben. Die Bands, die dort gespielt haben, waren allesamt richtig gut!

Los ging es für mich mit "Son et Lumière", welche ich, wie alle anderen Bands auch, noch nicht kannte. Soweit ich informiert bin, ist dies eine regionale Band direkt aus Bochum. Deren Sound war ganz nett, aber nicht so 100 % mein Ding; trotzdem gut! Die Bands hatten alle so ca. 45 Minuten Zeit, das Publikum in ihren Bann zu ziehen, bevor dann eine ca. 30 minütige Umbaupause begann, die ich jedes Mal dazu nutzte, mich mit neuen gekühlten Getränken zu versorgen. In der ersten Pause waren die Straßen noch nicht so reich bevölkert, was sich aber von Pause zu Pause sehr steigerte, bis die Stadt dann richtig voll war! Aber schön und wieder interessant!

Als zweite Band spielten "The Plane is on fire" aus Nürnberg, die in Robocop Kraus Manier ihren Sound zum Besten geben. Und die fand ich richtig, richtig gut!!!Hat Spaß gemacht, den Jungs zuzuhören und ein wenig mitzuwippen. Es herrschte natürlich auch hier eine enorme Hitze, sodass ich zu größeren Tanzeinlagen nicht in der Lage war, obwohl es die Band definitiv verdient gehabt hätte. Die Band muss ich mir merken! Beim nächsten Konzert in der näheren Umgebung bin ich dabei!!!

Als dritte Band spielten dann "Kate Mosh" aus Berlin, von denen ich schon einiges im Vorfeld gehört hatte; nur noch keine Musik! Aber was ich da zu Ohren bekam, gefiel mir ebenfalls supergut; schöner rockiger Sound mit sehr melodiösen Anleihen! Auch definitiv eine Band zum Merken!!! (Kate Mosh spielen z. B. am 12. August beim Olgas Rock Event in Oberhausen für lau...vormerken, hingehen!) Die Jungs waren auch allesamt sehr sympathisch und kamen gut beim Publikum an!

Danach hatten die paar Bier und die Hitze ihre Wirkung getan und somit beschloss ich, es für diesen Tag sein zu lassen; schließlich wollte ich am nächsten Tag wiederkommen! Gesagt, getan! Die Heimreise war recht langatmig, aber ich hatte mich gut vorbereitet und genügend gekühlte Getränke mitgenommen!

Am Sonntag brach ich dann gegen 16 Uhr auf und erreichte das Festival gegen 17 Uhr und informierte mich erstmal über das gebotene Programm...nichts wirklich interessantes für mich, aus die Berliner "Gods of Blitz" auf der Eins Live Bühne, die ich gerne sehen wollte. Und auch die haben es mir ziemlich angetan; ebenfalls gute Rockmusik zum Mitgehen! Dies war bei mir aber wieder nicht wirklich drin, da zu heiss, zu erschöpft...ihr kennt das ja. Trotzdem ein gelungener Auftritt! Auch vormerken! (Gods of Blitz sind ebenfalls auf dem Olgas Rock Festival, ebenfalls für lau zu hören). Nach deren Auftritt bin ich dann ein wenig umhergegangen, hab mir nochmal die Stände angeschaut und bin dann an der Ring-Bühne hängengeblieben, deren Vorraum von einigen Grufties und Wavern bevölkert war. Schon interessant, die Leute in ihren outfits zu sehen. Dort spielten dann "IAMX", welche einen wavigen und darken Synth-Rock machen (so würde ich es mal bezeichnen). Fand ich auch ganz nett, aber riss mich nicht vom Hocker!

Dann ging es für mich doch schon relativ früh nach Hause, da mich das Bier, die Hitze und die viele Steherei doch schon geschafft haben...aber wie immer, ein lohnenswertes Wochenende! Bis nächstes Jahr, Bochum!

16 Juli 2006

Bonn Rheinkultur

Am 1.07. fand im Bonn zum 24. Male statt, und es war ein sehr schönes Fest, wie immer! Aber von Anfang an...

Am Tage zuvor war ich bei Freunden in Düsseldorf anlässlich des Fussballspiels Deutschland gegen Argentinien, welches ja dann 5:3 ausging. Wir hatten uns schon frühzeitig getroffen, um schon mal vorzuglühen, was wir dann auch ordentlich getan haben. Durch die Verlängerung und das anschließende Elfmeterschiessen hatten wir auch genügend Zeit, das Spiel angemessen zu "feiern" und mitzugehen.

Nach dem Spiel war ich dann zu einer Einweihungsparty bei einem anderen Freund aus vergangenen Tagen, ebenfalls in Düsseldorf, eingeladen. Dort bin ich dann gemeinsam mit einem Kumpel hingegangen und habe dort viele Leute aus meiner Jugendzeit wiedergetroffen! Das hat richtig Spaß gemacht und somit haben wir auch bis 6 Uhr morgens durchgetrunken und ich habe mich dann für vier Stunden auf's Ohr gehauen.

Morgens um 10 dann fuhr ich schnell zu meiner Mum, wo ich frische Klamotten hatte. Schnell geduscht, mich frisch gemacht, etwas gefrühstückt, und schon ging es weiter in Richtung Düsseldorf Hauptbahnhof, wo ich schon wieder um 13.30 Uhr mit zwei Freunden verabredet war. Wir haben uns dann dort getroffen und uns ganz in Ruhe ein Ticket gekauft, welches für fünf Mann gültig war. Da wir noch zwei Plätze "frei" hatten und zwei aufmerksame junge Mädels das mitbekommen haben, fragten sie uns, ob wir sie nicht auf dem Ticket mitnehmen könnten. Und da wir Drei ja alle ganz liebe Menschen sind, haben wir natürlich zugestimmt. Also auf zum Gleis und ab in den Zug in Richtung Bonn.

Die Fahrt zum Bonner HBF dauert knapp 1 1/2 Stunden und der Zug füllte sich von Station zu Station mehr mit allerlei unterschiedlichen Leuten, die größtenteils natürlich auch zur Rheinkultur fahren wollten. Die Party ging auf der Hinreise also schon ab (zumindest bei den Anderes). Ich selbst war doch noch ein wenig gerädert von der Nacht zuvor, und die zu dem Zeitpunkt schon herrschende Hitze tat ihr Übriges. Am Bonner HBF angekommen versorgten wir uns noch schnell mit einem Getränk für die Weiterfahrt zum Festivalgelände, wo wir auch ziemlich rasch angekommen sind. Die Einlasskontrollen waren auch schnell überwunden und so stand einem gemütlichen und interessantem Nachmittag nichts entgegen...

Die zwei Mitfahrerinnen haben dann recht schnell ihre Freunde aus Düsseldorf getroffen, welche schon vorgefahren waren, und somit trennten sich unsere Wege dann auch. Wir übriggebliebenen Drei haben dann zunächst mal das Festivalgelände erkundet. Von Bühne zu Bühne hinauf auf den Hügel, wo die Breakzone beheimatet war. Ein nettes Rondell, wo schon einige Tanzwütige ganz gut dabei waren. Doch da es erst ca. 16 Uhr war, hatte sich diese Area noch nicht sonderlich gefüllt. Die Musik war aber ganz nett, recht hart und sehr Breakbeat- und Drumm'N'Bass-lastig, aber ok. Wir haben uns das Schauspiel dann ca. eine halbe Stunde lang angeschaut, bevor wir dann mal wieder zurück zur Roten Bühne getingelt sind, da ich dort gerne den Auftritt von Madsen verfolgen wollte. Doch in der Sonne war es unerträglich heiss und wir waren auch recht träge, sodass wir uns mit einem neuen Bier versorgt haben und uns ein nettes schattiges Plätzchen in der Nähe der Bühne gesucht haben. Das, was ich von Madsen mitbekommen habe, war aber sehr ansprechend. Gute Band, gute Musik, weiter so!

Wir sind dann erstmal weiter zur grünen Bühne gewandert, welche wir noch nicht gesehen hatten. Die Musik dort war aber zu dem zeitpunkt, als wir dort ankamen, sehr ruhig und folky angehaucht, sodass wir nach Verzehr eines weiteren Bieres wieder zurück ins Hauptgetümmel marschiert sind. Und wieder hoch zur breakzone, die sich mittlerweile recht gut gefüllt hatte. Der Sound war ähnlich zu vorher, doch war die Tanzfläche ziemlich bevölkert und viele tanzten, was das Zeug hielt! Wir waren immer noch träge und haben uns das Ganze wieder von einem schattigen Plätzchen aus angesehen; natürlich wie immer gut versorgt mit einem kühlen Blonden.

Von dort sind wir dann auch wiede rnach einer Weile weitergetingelt und haben uns das Areal von einem erhöhten Platz aus angeschaut...auf den beiden großen Bühnen war zur Zeit auch Umbaupause. Wir beobachteten ein paar Jungs, die am Wegrand sassen und eine Strecke von ca. 5 Metern mit Klebeband markiert hatten und wunderten uns, was es damit wohl auf sich hätte. ALs sie damit fertig waren, legten sie ein Stück Klebeband mit der Klebefläche nach oben am "Start"-Punkt und warteten darauf, bis jemand dort drauf tritt und den Klebebandstreifen mitriss, was jedes Mal von den paar Jungs bejubelt wurde. Die meisten nahmen das aber sehr gelassen hin und freuten sich mit den Jungs. Nach einigen Durchgängen hatten die Leute auf dem Hügel das Spiel mittlerweile auch durchschaut und jubelten jedes Mal frenetisch mit, wenn wir Jemand einen Streifen unter dem Schuh kleben hatte. Das ansich war schon ein Spektakel für sich und hat richtig Laune gemacht. Ein richtiger Selbstläufer! Und ein lustiges Festivalspiel, wenn man denn in der Stimmung zu solch banalen Spieleereien ist. Uns hat es gefallen!

Die Umbaupause war mittlerweile auch vorbei und auf der Hauptbühne spielten Blumfeld, welche ich auch gerne sehen wollte. Also sind wir vor die Bühne gegangen, nachdem sich einer meiner beiden Begleiter mit etwas Essbarem versorgt hatte. Blumfeld spielten einige nette Lieder und gefielen mir sehr gut. Doch einige Schnulzen durften natürlich auch nicht fehlen, was meinen Begleitern nicht so richtig gefiel...also beschlossen wir, so langsam Richtung Heimat zu fahren, denn ich wollte im Anschluss noch in Leverkusen zu einer weiteren Party, zu der ich eingeladen war. Es war mittlwerweile auch "schon" 22 Uhr und die sechs Stunden auf dem Festivalgelände bei der Hitze reichten uns allen dann doch.

Die Rückfahrt gestaltete sich etwas schwieriger, denn auf die Idee, schon vor dem großen Ansturm zu fahren, hatten dann doch so Einige. Und auch am Bonner HBF wurden wir arg enttäuscht, da kein direkter Zug mehr nach Düsseldorf fuhr. Und das kurz vor 23 Uhr an einem Samstag-Abend! Wo sind wir denn bitte? Naja, was soll's...zum Kölner HBF sind wir dann mit einer Tuckerbahn gekommen, und von dort aus nahmen wir dann eine S-Bahn in Richtung Düsseldorf. Ich bin dann in Leverkusen ausgestiegen, um zu der nächsten Party zu gehen, wo ich dann auch so gegen 0.15 Uhr angekommen bin. Dort war es ganz nett, es floss weiterhin viel Bier und es gab einige nette Gespräche mit sehr netten Menschen! Und guter Musik dabei, die natürlich nie fehlen darf! Irgendwann morgens um 6 oder 7 Uhr habe ich mir dann ein Plätzchen auf dem Balkon gesucht und mir den Wind um die Nase rauschen lassen, was sehr, sehr angenehm gewesen ist. Dort verharrte ich dann auch bis ca. 10 Uhr aus, bis der Gastgeber uns dann freundlich, aber bestimmt rausschmiss. Und ich hätte den ganzen Tag noch so verbringen können! Aber irgendwann muss ich ja dann auch mal nach Hause fahren! Dort bin ich dann auch nach einer strapaziösen Fahrt in nebulösem Zustand nach geschlagenen 3 Stunden angekommen; dazu noch mit einem Fussmarsch von ca. 45 Minuten, da in meiner "wunderbaren" Noch-Heimatstadt der Bus nur stündlich fährt und ich ihn natürlich verpasst hatte. Egal, machte dann auch nichts mehr...

Als ich dann zu Hause angekommen war, fiel ich nur noch ins Bett und musste einiges an Schlaf nachholen! Aber das Wochenende war alles in Allem richtig schön und interessant...gerne mehr davon...und nächstes Jahr bestimmt wieder ab zur Bonner Rheinkultur!

neue Message

Puh, jetzt habe ich faule Socke ja schon wieder ewig nichts mehr geschrieben. Die Fussball-WM ist rum und auch sonst ist eine Menge los gewesen; bzw. ich habe eine Menge los gemacht...

Aber erstmal Fussball-WM...die war ja Alles in Allem richtig klasse, obwohl ich ja, wie schon mal erwähnt, kein Fussball-Fan bin. Aber die Stimmung im Lande hat mich definitiv mitgerissen und so habe ich nur wenige Spiele nicht gesehen. Auch bei zwei Public-Viewing-Veranstaltungen war ich dabei, einmal im Bochumer Ruhrstadion zum Spiel Deutschland gegen Ecuador und zum Anderen in Köln beim Spiel Deutschland gegen Italien, bei welchem ca. 50.000 andere Fussballbegeisterte dabei waren. Nur schade, dass wir Deutschen bei diesem Halbfinalspiel rausgeflogen sind. Aber Respekt, das hätte ich der deutschen Mannschaft im Vorfeld definitiv nicht zugetraut!

Das Spiel um den dritten Platz fand ich auch recht ansprechend, da haben unsere Jungs sich ja nochmal richtig Mühe gegeben und das Ganze nicht nur als eine Pflichtveranstaltung gesehen.

Da können wir ja mal gespannt sein, was die deutsche Mannschaft bei der EM 2008 in der Schweiz und in Österreich so zum Besten geben werden, auch ohne uns Klinsi!

12 Juni 2006

Neue Radioshow

So, ich habe mal wieder eine neue Radioshow hochgeladen, welche Ihr Euch unter diesem Link anhören könnt. Der Mix besteht diesmal aus rein deutschsprachigen Beiträgen von verschiedenen Künstlern, die alle aus dem Indie- und Rock-Bereich kommen. Viel Spaß beim reinhören...

Tracklisting:

1. Tomte - So soll es sein
2. Kiesgroup - Komm nach Haus
3. Blumfeld - Weil es Liebe ist
4. Kiesgroup - Feuer in Hotel
5. Hansen Band - Junger Hund
6. Hansen Band - Kamera
7. Tchi - Tempodrom
8. Blumfeld - In der Wirklichkeit
9. Blumfeld - Mein System kennt keine Grenzen
10. Tocotronic - Alles in Allem
11. Tomte - Wir fragten Deinen Dealer
12. Heinz aus Wien - Im Team
13. Tomte - Norden der Welt
14. Blumfeld - So lebe ich
15. Kiesgroup - Kann denn das so weitergehen
16. Madsen - Immer mehr
17. Blumfeld - Atem und Fleisch
18. Tomte - Schreit den Namen Deiner Mutter
19. Hund am Strand - Jungen Mädchen
20. Blumfeld - Tics

Dauer: 80 Minuten

08 Juni 2006

Das Fußballfieber greift um sich...

Wie meine engen Freunde ja wissen, bin ich nicht wirklich ein Fan des Spiels um das runde Leder. Naja, zu großen Wettbewerben wie halt Europa- oder Weltmeisterschaften kann man sich dem Ganzen ja kaum entziehen und dann schaue selbst ich mir ab und an mal ein Fußballspiel im Fernsehen an. Und in eben diesem wird man zur Zeit überhäuft mit Reportagen, Dokumentationen und Filmen rund um das Thema Fußball...

In Folge dessen bin ich gestern auf einen Film aufmerksam geworden, welcher vom WDR ausgestrahlt wurde. Ja, auch an mir geht das allgemeine Fußballfieber nicht spurlos vorüber... "Das andere Endspiel" oder im Original "The other final" von Johan Kramer! Dieser äußerst interessante Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des "worst football match ever". Darin geht es um ein Länderspiel am gleichen Tage des Fußball-Weltmeisterschaftsfinales von 2002; wir erinnern uns, Brasilien gegen Deutschland in Yokohama.


Quelle: www.theotherfinal.com

Das Länderspiel bestritten die beiden zu dieser Zeit letzten Mannschaften der FIFA-Weltrangliste, nämlich Montserrat gegen Bhutan, welche damals die Plätze 202 und 203 belegt haben.

Ein holländischer Fußballfan war über die verpasste WM-Qualifikation seiner Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 2002 dermaßen enttäuscht, dass er sich dachte, warum nicht die beiden schlechtesten Mannschaften der Welt zu einem etwas anderem Finale antreten lassen? Gesagt, getan...jedoch mit einigen Hindernissen, die es zu überwinden galt.

Die beiden größten Sponsoren Nike und Adidas zeigten jedenfalls keinerlei Interesse an diesem Match und somit war es nicht ganz einfach, diese beiden Teams zueinander zu führen.

Dieser Film ist eine Hommage an die Völkerverständigung abseits von Erfolgsdruck und Rivalitätsgehabe! Diese äußerst interessante Geschichte wurde in diesem Film gezeigt, welcher meiner Meinung nach wirklich sehr lohnenswert zu sehen ist! Einige Info's sind auf der Website www.theotherfinal.com zu erfahren.

Wer die Gelegenheit hat, sich diesen Film einmal anzuschauen und wer gerne Dokumentationen mag, der sollte sich das nicht entgehen lassen!

Nun wünsche ich allen Fußballbegeisterten und Allen, die sich weniger dafür interessieren, eine schöne Fußball-WM in unserem Lande! Möge dieses Fest friedlich ablaufen und uns Allen einige schöne Stunden gemeinsam mit Freunden vor den Bildschirmen des Landes bereiten; egal ob zu Hause oder an den vielen Public-Viewing-Points. Und keine Chance der rechten, fremdenfeindlichen Gewalt, ebenso wenig den Hooligans, die hoffentlich durch die Polizei von ihren Vorhaben abgehalten werden können.

In diesem Sinne, schönen Gruß nach draußen!

07 Juni 2006

25. Pfingst Open Air, Essen-Werden

Habe am vergangenen Pfings-Montag zum ersten Mal das nun schon zum 25.ten Male stattgefundene Pfingst Open-Air im Essen-Werdener Löwental besucht. Und ich muss sagen, es hat sich wirklich sehr gelohnt. Doch von Anfang an...

Das Wetter sah am Montag mittag sehr vielversprechend aus, und somit beschloss ich, mich gegen kurz vor 15 Uhr auf den Weg nach Essen zu machen. Leider haben alle Freunde mal wieder wie so oft keine Zeit oder Lust gehabt, mich dorthin zu begleiten. Doch das schreckt mich ja nicht ab, dann fahre ich eben alleine. Zumal das Festival kostenlos ist...

Am Essener Hauptbahnhof angekommen bin ich dann auch gleich zum Gleis, an dem die S6 in Richtung Essen-Werden abfährt, gegangen. Das Gleis war mächtig voll von Menschen jeglicher Coleur, die ebenfalls dorthin fahren wollten. Es fuhr dann auch recht schnell eine S-Bahn ein, liess die paar Leute raus und machte dann erstmal die Schotten dicht. Es hatte sich schon eine kleine Karawane in Richtung der S-Bahn in Gang gesetzt, der ich mich dann auch angeschlossen habe. Doch diese kam eben wegen der verschlossenen Türen recht schnell ins Stocken und somit hieß es erstmal abwarten. Also erstmal ein Bierchen aufgemacht und eine Zigarette geraucht. In der Zwischenzeit verließ die S-Bahn dann auch das Gleis, kam aber nach ein paar Minuten wieder zurück. Ich hatte richtig Glück, den fast genau vor meiner Nase war dann ein Einstieg in die S-Bahn und so konnte ich einen der Sitzplätze ergattern. Ok, für die ca. 10 Minuten Fahrt wäre das nicht unbedingt nötig gewesen, doch so war es dann letztendlich doch um Einiges bequemer. Die S-Bahn füllte sich dann auch recht schnell bis auf den letzten Platz und somit konnte die Weiterfahrt losgehen. An der Haltestelle angekommen folgte ich dann wieder den Menschenmassen, denn ich wusste absolut nicht, wolang es gehen sollte. Doch das war absolut kein Problem!

Übersicht, Foto von www.braida.de

Am Eingang des Festivalgeländes gegen 16 Uhr angekommen ging es dann auch sehr zügig an den Einlasskontrollen vorbei, was sehr angenehm war. Das Festival ist dafür bekannt, dass Selbstversorgung ausdrücklich unterstützt wird, jedoch war es aufgrund der Verletzungsgefahr verboten, Glasflaschen mit auf das Gelände zu nehmen, was ich auch sehr vernünftig finde. Da mein Entschluss dorthin zu fahren relativ spontan war, hatte ich mich leider im Vorfeld nicht mit Bier in Dosen oder Plastikflaschen versorgt, was ich aber sicher nächstes Jahr so machen werde! Auch ein 5-Liter-Fass konnte man problemlos mit hinein nehmen. Naja, die Getränkepreise mit 1,- EUR für Wasser und 2,- EUR für den Becher Bier fand ich auch ganz in Ordnung, von daher stand einem vergnügten Festivalbesuch nichts im Wege...

Nachdem ich mich dann also erstmal mit einem Getränk versorgt hatte, suchte ich mir einen angenehmen Platz ca. 15 Meter mittig von der Bühne entfernt, und schon legte die erste Band los (wohlgemerkt die erste Band, die ich miterlebt habe; davor spielten schon einige andere). Es war die Gruppe "Heartbreak Motel" aus Recklinghausen, die eine Mischung aus Punk, Emo und Rock auf die Bühne brachten. Alles in Allem ein sehr netter Auftritt der fünf Jungs! Hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht! Die Musik gefiel, das Wetter war gut, und bis auf wenige Ausnahmen war das Publikum um mich herum auch bester Laune und gut drauf. Der Gig dauerte dann ca. 1 Stunde an und wurde mit der obligatorischen Zugabe beendet.

Heartbreak Motel, Foto von www.bierschinken.net

Während der Umbaupause erkundete ich dann zunächst das Festivalgelände und dessen Ausmaße. Die Location finde ich sehr ansprechend; schön in einem Tal gelegen, direkt an der Ruhr und von grünen "Bergen" umgeben. Richtig nett! Ich ging dann weiter in das Gelände hinein, welches an fast jedem Ort von einer Menge Menschen besiedelt war. Ich schätze mal, es werden um die 10 - 15.000 Gäste gewesen sein. Dies ist aber eine Schätzung meinerseits, ich kann mich da auch vertun. Werde ich aber bestimmt nochmal nachrecherchieren. Am hinteren Ende war dann die Elektronikwiese, welche von verschiedenen DJ's beschallt wurde. Ob dort auch Live-Acts waren, weiss ich allerdings nicht, denn mir war mehr nach (harten) Gitarrenklängen zumute, sodass ich mich wieder zurück in Richtung der Hauptbühne gemacht habe. Dort kam ich dann auch pünktlich zu Beginn der Band Maxeen aus Longbeach California an. Eine drei Mann "starke" Truppe, welche ich ebenso wie Heartbreak Motel zum ersten Mal gehört und gesehen habe. Und auch diese Band überzeugte mich mit ihrem Sound aus poppigem Punkrock mit leichten Ska-Anleihen. Die Musiker hatten alle richtig was drauf an ihren Instrumenten (Gitarre, Bass und Schlagzeug) und die Stimme des Sängers/Bassisten gefiel mir ebenfalls. Achja, schon bei der ersten Band ging direkt vor der Bühne schon ganz gut der Pogo ab und Crowdsurfing war auch eine beliebte Beschäftigung der Besucher. Doch da ich ja bereits im vergangenen Jahr im Pogo-Pulk bei Turbonegro in der Halle Münsterland verloren hatte, hielt ich mich aus diesem Spektakel mit gebührendem Abstand raus! Der Gig von Maxeen ging auch ca. 60 Minuten; nach dem vorerst letzten Stück kam der Gitarrist aber noch einmal auf die Bühne und sagte: "In America we always have a spell that goes like "one more song, one more song"" und somit stieg natürlich das Publikum sofort ein und die Band spielte auch ihre in meinen Augen wohl verdiente Zugabe. Danach schleuderte der Schlagzeuger dann noch einige Promo-CD's ins Publikum, von denen ich aber leider keine ergattern konnte...

Maxeen, Foto von TurnToRock-Online Fanzine


Die Quelle weiss ich leider nicht mehr...

Nachdem ich mich am Bierstand erneut versorgt hatte, suchte ich erstmal das stille Örtchen auf und ging wieder zurück in Richtung Bühne, um gespannt dem Auftritt der schwedischen Gruppe "Randy The Band" entgegen zu sehen. Die 6 Jungs kamen dann auch recht schnell auf die Bühne, alle in Anzügen gekleidet, die ein Skelett darauf gedruckt/gemalt hatten. Ansich schon ein spaßiger Anblick. "Randy The Band" spielen ebenfalls Punkrock, diesmal in richtig guter 70'ies Manier. Recht schnell und treibend, und auch die Übergänge zwischen den einzelnen Songs gingen zumeist sehr zügig bzw. nahtlos ab. Das ist wahrscheinlich auch das, was die Announcerin meinte mit:"Randy The Band sind wohl eine der schnellsten Bands der Welt"; also weniger auf das Tempo der Stücke gemünzt als auf eben diese Übergänge und Abfolgen. Zwischendurch gab es aber auch sehr lustige Ansagen der wechselnden Sänger, die mich ordentlich schmunzeln liessen. Auch hier ging das Publikum richtig gut ab, auch wieder mit Pogo und Crowdsurfing! Einer der sänger forderte dann das Publikum auf, mal gepflet den Mittelfinger in die Höhe zu halten; das stand dann für die Einleitung zu einem "One, Two, Three, Four!" für den nächsten Song. Ob die Musik laut genug sei, fragte einer der Sänger. Und wie zu erwarten schrie das Publikum natürlich "Noooo" und so forderte der Säneger uns auf, uns rumzudrehen und den Mann am Mischpult lautstark auszubuhen den "Fucker". Jedoch mit mäßigem Erfolg! Egal, die Party ging weiter, auch laut genug! "Randy" spielten ebenfalls eine knappe Stunde und verabschiedeten sich genauso mit einer Zugabe. Da jedoch der zeitplan recht eng gestrickt war, konnten sie keine weitere Zugabe mehr spielen, auch wenn es das Publikum sicher sehr begrüßt hätte...

Randy The Band, Foto von www.braida.de

Dann gab es eine neue Umbaupause, die ich wieder dazu nutze, mich mit einem kühlen Blonden zu versorgen und noch ein bischen durch die Menge zu gehen. Wieder vor der Bühne angekommen stand ich dann so seelenruhig da, bis die Annoncerin den Act "Sick Of It All" aus New York City ankündigte. Diese Hardcore-Veteranen gibt es mittlerweile auch schon seit 20 Jahren, ich hatte aber bis zu diesem Tage noch keine Musik von der Vier-Mann-Truppe gehört. Und kaum ging der erste Ton los, ging die Crowd dermaßen ab, dass ich völlig überrascht wurde. Mein neues Bier war Ruck-Zuck auf meinen Klamotten verteilt und meine Brille drohte wieder in der wütenden Menge verloren zu gehen. Ich versuchte krampfhaft die mittlerweile nur noch zur Hälfte sitzende Brille zu greifen und in meinen verschränkten Armen in Sicherheit zu bringen. Und dann nur noch nichts wie raus aus dem Pulk! Mann, Mann, damit hatte ich echt nicht gerechnet. Der Sound der Band ist wirklich mal Hardcore im wörtlichen Sinne. Schnell, laut und unglaublich hart; dazu noch die "Stimme" des Sängers, die eher an Gegröhle erinnerte. Nicht wirklich meine Welt! Aber der Masse schien es außerordentlich gut zu gefallen und für Sick Of It All sind auch viele Leute extra von weit her angereist (Einer sagte er käme extra aus Hamburg, ein Anderer aus Nürnberg, und wie ich gelesen habe waren auch Australier anwesend; ob die allerdings extra deswegen nach Essen gelfogen sind, wage ich mal zu bezweifeln!). Ich habe mir dann in weitem Abstand von der tobenden Menge an einem abgestellten LKW ein ruhiges Plätzchen gesucht und mir das Spektakel angeschaut. Der LKW wurde auch sehr schnell von einiges Fans erklommen und als guter Platz zum Verfolgen des Auftrittes genutzt. Der "Sänger" grüßte dann auch die Leute auf dem LKW als "VIP"'s mit einem Schmunzeln und die Band rockte extremst weiter...

Sick Of It All, Foto von Sebastian

Nach dem Auftritt von "Sick Of It All" würde es schlagartig leer vor der Bühne, da viele wirklich nur hierfür gekommen waren. Doch es stand noch eine weitere Band an, nämlich Norwegen's Export-Schlager "Kaizers Orchestra", welche eine Mischung aus Polka, Folk und in gewissem Rahmen auch Punk zelebrieren. Alleine schon der Umbau auf der Bühne liess "exotisches" erwarten. Einige Stahlfässer, Alufelgen wurden aufgestellt, neben eigens kreierten Lichtinstallationen. Eine Orgel wurde an der Seite der Bühne aufgestellt mit einem Bildnis von Martin Luther darauf. Schon sehr skurile Kulisse, die sich da auftat. Schnell füllte sich auch wieder der Raum vor der Bühne, diesmal mit einem gänzlich anderem Schlag an Menschen als zuvor noch bei "Sick Of It All". Die 8-köpfige Band kam dann auf die Bühne, der Orgelmeister mit Gasmaske...Und dann legten "Kaizers Orchestra" auch mit ihrer interessanten Mischung los. Von der Band kannte ich bisher bewußt auch noch keine Songs, doch den Ein oder Anderen muss ich doch schonmal irgendwo gehört haben. Der Sound war auch um einiges "ruhiger", was mir absolut gefiel. Die Polka-Anleihen machten sehr viel Spaß, nicht nur mir sondern alles rundherum ebenso. Viele junge Frauen waren anwesend, die energetisch mit abgingen. Und auch das Crowdsurfing durfte hierbei natürlich ebenso wenig fehlen! Das Publikum wurde auch sehr stark in den Auftritt mit einbezogen; mit frenetischen Gesängen, die vom Sänger der Band initiiert wurden und vom Publikum gerne angenommen wurden. Der gesamte Auftritt machte richtig Spaß! Leider ging die Zeit viel zu schnell rum und die 22-Uhr-Grenze war zügig erreicht, sodass "Kaizers Orchestra" wie alle Bands zuvor auch nur eine einzige Zugabe spielen durften! Da ging es dann auch nochmal ganz gut ab vor und auf der Bühne!

Kaizers Orchestra, Foto von Gaesteliste.de

Nach dem Gig strömte ich dann auch ziemlich schnell mit der Menge zurück in Richtung S-Bahn-Station in der Hoffnung, einen Platz in der S-Bahn zu ergattern um die Heimreise antreten zu können. Die Stimmung war auch rundherum richtig gut und so kam ich mit einigen Leuten ins Gespräch und wir reflektierten gemeinsam die einzelnen Auftritte der Bands. Der Grundtenor war auf jeden Fall von allen Seiten her gut, einen guten Schluck Bier konnte ich auch noch ergattern! Dann fuhr auch schon eine leere S-Bahn ein; diesmal hatte ich aber nicht so viel Glück mit dem Einstieg wie nachmittags, und somit konnte ich als einer der letzten mich noch in das Getümmel einfügen und stand sehr eingeengt zwischen vielen netten Leuten. Mit diesen habe ich mich dann auch noch recht nett unterhalten können und ich hatte eigentlich noch richtig Lust, eine Indie-Rock-Disko aufzusuchen, um den Abend weiter zu gestalten. Doch irgendwie konnte mir niemand wirklich sagen, wo es sich denn noch lohnen würde hinzugehen und so beschloss ich dann doch Richtung Heimat zu fahren. Das war auch die richtige Entscheidung! So habe ich auch noch den letzten Bus bis vor meine Haustür erreichen können und mir noch bei meinem örtlichen Döner-Dealer versorgen können...

Alles in Allem war dies also ein sehr gelungenes Festival, dessen Besuch sich außerordentlich gelohnt hat! Im nächsten Jahr werde ich, einigermaßen gutes Wetter vorrausgesetzt, definitiv wieder dabei sein! Sehr zu empfehlen!

Das nächste Festival ruft schon nach mir, und zwar das Bonner Rheinkultur-Festival am 01.07. mit einem klasse Line-Up und ca. 170.000 Besuchern. So long...

der Profilneurotiker

12 Mai 2006

Panorama Bild Veba Öl AG

Hallo Allerseits!

Hier mal eines der Panoramen, welche ich gestern angekündigt habe. Leider vorerst nur das Bild, ein Quicktime-VR-Movie wird noch folgen.



Schönen Gruß...

11 Mai 2006

schwer beschäftigt...

Hallo liebe Freunde!

Momentan komme ich einfach nicht dazu, mich hier ausreichend um meinen Blog zu kümmern, da ich wieder mal an einigen Projekten gleichzeitig arbeite. Zum Einen mache ich die letzten Tage wie ein Irrer eine Webseite für einen Freund, und zwar die Seite www.eisenbahn-online.com . Dabei habe ich aber wieder unglaublich viel lernen können, was ja absolut nicht verkehrt ist!

Ansonsten stricke ich an einem Song für den zweiten Teil der Ninja-Tracker Compilation. Abgabetermin ist Ende diesen Monats; da muss ich mich aber mal ranhalten!

Und sonst habe ich noch ein paar Panos auf dem Rechner, welche noch erstellt und nachbearbeitet werden müssten. Wird hoffentlich auch die Tage mal passieren.

Den Rechner meines Vaters habe ich auch in mühevoller Arbeit an drei kompletten Tagen repariert bzw. neu aufgesetzt. Ich bete, dass dies jetzt erstmal ein Weilchen hält!

Und dann ist da noch dieses absolut fabelhafte, wunderschöne Wetter, welches unsere Gemüter seit über einer Woche erhellt und uns wieder anfangen lässt, vor die Tür zu gehen, die Natur oder auch die Stadt bei milden Temperaturen das Leben zu genießen. Nur schade, dass unsere Digitalkamera kaputt gegangen ist und erst einmal eingeschickt werden muss; also leider ist nichts mit Fotos machen...

Nun gut, wie ihr seht lebe ich also noch und werde bald wieder regelmäßig neue Beitrage hier verfassen. Versprochen!

In diesem Sinne, schöne Grüße!

18 April 2006

verspätete Ostergrüße

Hallo liebe lesende Gemeinde!

Nach langer, langer Zeit gibt es hier endlich mal wieder einen Beitrag von mir, in welchem ich zum Einen verspätete Ostergrüße an meine Freunde im World Wide Web senden möchte und in dem ich einen kleinen aber feinen Überblick über die Geschehnisse der letzten (mehr ruhigen) Zeit geben will.

Zunächst einmal ist seit Beginn des Monats April nicht wirklich viel geschehen, was großartig erwähnenswert gewesen ist. Ein paar Besuche in Düsseldorf im Weinhandel, ein Besuch bei unserem Kumpel Dirk und lecker gegessen bei Muttern. Dort gab es Fondue; zwar aus keinem besonderen Anlass heraus, sondern einfach nur, um gemütlich beieinander zu sitzen und mal wieder eine gepflegte Konversation betreiben zu können. Der Abend, bzw. das Essen, war auch richtig lecker.

Ganze zwei Wochen später hatte ich uns wieder bei Muttern zum Essen eingeladen, da wir zu einer Geburtstagsfeier in Düsseldorf geladen waren. Und da sich alles gut miteinander verbinden ließ und wir ohnehin nach der Geburtstagsparty in M-Busch nächtigen wollten, bot es sich einfach an, im Vorfeld unsere Sachen dort abzuliefern, erneut lecker zu Speisen und anschließend dann nach Düsseldorf gefahren zu werden (was sich allerdings spontan so ergeben hatte).

Auf der Geburtagsfeier meines ehemaligen DJ-Kollegen Pattrick in Düsseldorf angekommen, verteilten wir erst einmal unsere Geschenke und machten uns mit den dort anwesenden uns unbekannten restlichen Gästen bekannt. Wir kamen auch relativ schnell mit einem Händler von Schallplatten ins Gespräch, was ja für mich ein äußerst dankbares Gesprächsthema ist; für meine Freundin leider weniger, doch ihr schien das Gespräch auch zu gefallen. Zumindest erweckte ihr Mimik den Anschein. Später kam ein ehemaliger Berufsschulkollege von Pattrick hinzu, den ich aus meiner Berufsschulzeit auch noch kannte. Das Gespräch ging dann recht angeregt weiter, bis wir dann kurz die Lokalität verließen, um ein wenig "frische Luft" zu schnappen. Kurz darauf verließen wir dann auch die Örtlichkeit und wollten uns zu einem weiteren Geburtstag, welcher noch anstand, zu begeben. Die Gäste dort waren jedoch allesamt schon relativ "hinüber", sodass es bei einem recht kurzen Besuch geblieben ist. Ein dritter Geburtstag, zu welchem wir uns dann auch noch melden wollten, scheiterte leider daran, dass ich das Geburtstagskind leider nicht über Handy erreichen konnte. Und da meine Freundin und ich noch keine Ambitionen hatten, nach M-Busch zurück zu kehren und die Nacht schon zu beenden, sind wir kurzerhand noch einmal zu dem ersten Geburtstag von Pattrick zurück gegangen. Doch auch dort schienen sich die meisten Gäste bereits verabschiedet zu haben und die Geburtstagsgesellschaft war gerade in Begriff, sich aufzulösen. Unser erneutes Erscheinen wurde auch sehr verwundert von dem mittlerweile Ex-Geburtstagskind aufgefasst, doch auch zu seiner Freude, wie es schien. Wir sind dann noch mit zu Pattrick hinauf gegangen, haben uns dort noch nett unterhalten, etwas getrunken und konnten dann, zu unserem erneuten Glück, von der Schwester des Freundes von Pattrick nach M-Busch gefahren werden. Was für eine Wohltat nicht mehr mit Bus und Bahn versuchen zu müssen, nach Hause zu kommen.

Wir waren dann schätzungsweise gegen 4 Uhr morgens zurück und fielen auch sogleich in unser Gästebett, in welchem es sich sehr gut nächtigen ließ. Am Sonntag morgen, oder eher frühen Mittag dann, sind wir aus unserem Schlaf erwacht, haben lecker gefrühstückt und haben uns aufgrund des schönen Wetters einen sehr angenehmen und ruhigen Tag in Düsseldorf gemacht. Unser Ausflug führte uns zunächst zum Freizeitpark nach Heerdt, da wir zuvor von meinem Vater Tennisschläger geliehen hatten, da wir beide gerne mal ein paar Bälle in Zukunft schlagen wollen. Und da ich in Erinnerung hatte, dass es dort Open-Air-Tennisplätze gegeben hatte, haben wir mal nachgeschaut. Doch leider gab es dort nie Tennisplätze oder man hat diese umfunktioniert; keine Ahnung. Wir haben den recht kleinen Park kurz durchstreift und sind anschließend zu einem weiteren Freitzeitpark gefahren. Dieser ist direkt am Aachener Platz in Düsseldorf, und hier wusste ich definitiv, dass es hier Tennisplätze gibt. Leider sind diese kostenpflichtig und waren noch nicht fit gemacht; es schien einfach von der Jahreszeit her noch zu früh zu sein, um dort Open-Air Tennis spielen zu können. Nun gut, da meine Freundin ein unbändiges Verlangen nach einem Eis hatte, sind wir eben zu der Eisdiele der Familie "Unbehaun" gegangen, welche nur einen Katzensprung entfernt liegt. Das Eis dort soll wirklich vorzüglich schmecken, doch mir war nicht wirklich nach etwas Süßem, sodass meine Freundin sich alleine ein Eis genehmigte, welches ihr auch sehr gut mundete. Anschließend sind wir in Richtung Altstadt gefahren und sind dort ein wenig durch die Stadt zum Rhein geschlendert. Am ehemaligen Bâtó haben wir uns noch einen netten Platz gesucht, eine Cola und einen Café au Lait getrunken und sind anschließend wieder gaaanz laangsam Richtung Auto gegangen. Da ich von einem Umzug nach M-Busch eine Woche zuvor noch eine Tasche zurück gelassen hatte, sind wir auf gut Glück dorthin gefahren, um eben diese abzuholen. Der Freund war auch zu Hause, sodass ich die Tasche wieder einsacken konnte und dann ging es schnurstracks zu uns nach Hause.

Dies war unser recht ereignisreiches Wochenende in Düsseldorf! Eine weitere Geschichte des letzten Osterwochendendes wird bald folgen!

Schönen Gruß an alle Leser

Der Profilneurotiker

29 März 2006

Sonnenuntergang...oder Weltuntergang

Vorgestern habe ich vom Balkon geschaut und diesen wahnsinnigen Himmel erblickt, welcher mich sogleich dazu verleitet hat, ein kleines Panorama zu schiessen. Da es allerdings heftigst am Regnen war, konnte ich mich nicht ganz hinaus auf den Balkon begeben, sonst hätte es sicherlich noch ein besseres Bild gegeben...


Kategorien: , ,

27 März 2006

Radioshow 014 - Rockation Mix

Hallo Zusammen!

Damit hier endlich mal wieder ein neuer Beitrag erscheint, habe ich mein (vor)letztes Set mal digitalisiert und hochgeladen. Es ist, wie der Titel ja schon andeutet, Radioshow Nummer 14 und mit Rock- und Indiestücken neueren Datums gemixt.

Ein Tracklisting sehr ihr nachfolgend:

1. Editors - Fingers in the factories
2. Interpol - Slow hands
3. Editors - Munich
4. Death From Above 1979 - Romantic rights
5. Chikinki - Ether Radio
6. Broken Social Scene - Fire eye'd boy
7. Franz Ferdinand - This boy
8. Radio 4 - Absolute affirmation
9. Delorean - The terrorist
10. Editors - Someone says
11. Franz Ferdinand - Michael
12. Hot Hot Heat - Dirty mouth
13. Die Türen - Ich touch me
14. Art Brut - My little brother
15. Radio 4 - How the stars got crossed
16. Art Brut - Emily Kane
17. The Faint - Worked up so sexual
18. Chikinki - Time
19. Bloc Party - Helicopter
20. Chikinki - Like it or leave it
21. The Futureheads - Meantime
22. Delorean - unknown

Das ganze Set geht über 69 Minuten und 15 Sekunden, dann ist mir mein Final Scratch Sytsem leider abgeschmiert; ansonsten hätte ich sicherlich noch stundenlang weiter gemacht! Alle Songs sind recht schnell, es geht von ca. 150 - 180 bpm. Also gutes Tempo, um die lieben Tanzfüße etwas zu trainieren. Ach ja, die Größe der Show liegt bei 63,2 MB.

Nun fehlt nur noch der Link; diesen habt ihr hier:

Radioshow 014 - Rockation Mix

P.S.: Der Podcast wird wohl auch bald kommen! Es ist soweit alles installiert und eigereichtet, doch bevor ich den Link herausgebe, muss ichnoch ein paar Dinge ausprobieren. Also habt noch etwas geduld, bitte!


Kategorien: ,

20 März 2006

Namensforschung

Wie lebt es sich als Herr Fickenwirth oder Frau Geil? Kann man als Dr. Hackebeil seinen Arztberuf unbeschwert ausüben?

Vor knapp 2 Wochen lief im ZDF die Sendung "Deutschland Deine Namen" mit Johannes B. Kerner als Moderator und Mike Krüger, Uwe Ochsenknecht, Janine Kunze sowie Tanja Wedhorn als Gäste. Darin ging es um die Herkunft verschiedener manchmal äußerst skuriler Namen in Deutschland. Als weiterer Gast war Professor Udolph geladen, seines Zeichens Professor für Onomastik (Namensforschung), der die Herkunft und Verteilung der Nachnamen gemeinsam mit seinem Team aufgeschlüsselt hat.

In Deutschland gibt es in etwa 1 Million unterschiedliche Nachnamen, wie z. B. den Namen Müller, der ca. 755.000 Mal bei einer Bevölkerung von rund 80 Millionen Menschen vertreten ist. Oder aber Schluckebier, Schlotterhose, Trottel, Morgenschweiss, Große-Beilage, Dick-Schenkel, Frau Rosa Schlüpfer, Herr Puff und dessen Mutter, Familie Rehscheisse, Herr Spanner, Herr Unverdorben, Frau Penner, Herr Unbekannt oder Herr Weißnicht, Frau Fröhlich-Feierabend, Herr Große-Macke, Herr Unbekannt, Herr Esser-Hörnchen, und, und, und...oder aber Herr Nimmich ("Nimmich am Apparat...)

Des Weiteren wurde auf die Internetseite von Christoph Stöpel hingewiesen, im speziellen auf den Bereich Geogen. Hier kann man einen Nachnamen in eine Suchmaske eingeben und die Verteilung des Namens im Bundesgebiet erfahren. Daraus lässt sich unter Umständen die Herkunft einer Familie erschließen. Alles in Allem eine recht interessante Geschichte, welche ich Euch einfach mal nahelegen wollte.

Beispiel anhand des Namens Krüger

18 März 2006

Mixe, Mixe, Mixe, Mixe

Diesen Donnerstag und Freitag habe ich wieder einige Sets über mein Mini-Disc auf akustiche Datenträger gebannt und auch damit begonnen, diese in den PC zu digitalisieren. Dabei sind zwei neue Rock-Mixe entstanden sowie ein 60's Beat und Psychedelic-Mix.

Ich werde mir die Sachen mal in Ruhe anhören und dann entscheiden, ob es sich lohnt, den Rest der Welt an diesen musikalischen Leckerbissen teilhaben zu lassen.

Kategorien: ,

16 März 2006

Podcast kommt

Sodele, ich habe nun alle Radioshows von meiner Website in das MP3-Format konvertiert und auf den Webspace upgeloaded. Die Links auf der Website sowie von hier sind alle korrigiert, sodass ihr uneingeschränkten Zugriff auf die Mixe habt.

Somit kann ich mich also nun daran machen, den Podcast zu kreieren, sodass ihr die Radioshows ganz einfach via iTunes beziehen könnt. Dies wird aber noch ein wenig dauern, da ich erstmal durch die Programmierung steigen muss...

Kategorien: ,

15 März 2006

neues Panorama - Skaterpark

Gestern habe ich bei diesem unglaublich schönem Wetter ein neues Panorama von einem Skaterpark in Gladbeck aufgenommen. Das Ergebnis davon könnt ihr hier sehen:
Quicktime-VR-Movie (1,43 MB)

Kategorien: , ,

13 März 2006

Problem behoben?

So, ich habe nun wieder einige Zeit investiert, um mein angesprochenes Problem der Index-Seite unter dem wahnsinnig tollen Internet Explorer zu beheben. Und es scheint mir gelungen zu sein! Zumindest bei zwei Tests auf meinem Rechner und dem Laptop meiner Freundin.

Um das Problem zu beheben, habe ich nun doch das Hintergrundbild als Ganzes erstellt und in einem zentrierten CSS-Rahmen positioniert. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel, aber es scheint zu funktionieren. Auch wenn man das Window in der Breite verkleinert. Immerhin ein Fortschritt...

Meine Bitte nun an die regelmäßigen Besucher dieses Blogs wäre, das Ganze mal bei sich auszuprobieren; haut es bei Euch auch hin? Dann könnte ich mich nämlich endlich mal daran machen, die komplette Inhaltsseite neu zu programmieren...

Zumindest mal eine gute Nachricht heute!

Gruß

der Profilneurotiker

Kategorien:

11 März 2006

Hass

Ich bin hier wirklich am verzweifeln über diesen beschi****en Internet Explorer!

Seit einigen Tagen nun versuche ich die Index-Seite meiner Website profilneurotiker.com zu optimieren, was soweit auch ganz gut funktioniert hat. Zum ersten Mal CSS-Styles eingesetzt, welche mir eine bessere Darstellung gewährleisten. Jedoch in allen Browsern ausser diesem f***ing Internet Explorer! Mein CSS-Sytle für das Management des Hintergrundbildes hat in diesem Browser zwei weisse Balken am linken und am rechten Rand des Fensters. Und das ist noch nicht alles, denn alle eingebundenen PNG-Bilder mit einer Transparenz enthalten anstatt der gewünschten Transparenz einen blöden Blauton, der so ganz und gar nicht ins Layout passt. Mensch, Meier! Ich habe nun schon mindestens vier Stunden in Versuche, dieses Problem zu lösen, investiert; wenn es nicht doch viel mehr gewesen sind.

Das Problem ist hinlänglich bekannt, wie ich bei Recherchen im großen weiten Web herausgefunden habe. Es gibt auch einige Tutorials und Lösungsansätze, um dieses Problem "beheben" zu können. Doch was ich auch mache, die Qualität wie in anderen Browsern wie Mozilla Firefox, Opera oder selbst Netscape ist bei Weitem nicht zu erreichen. Lediglich wenn ich anstatt der PNG-24-bit-Bilder nur 8-bit-Bilder nehmen würde; aber selbst dabei ist die Qualität zwar besser, aber eben immer noch nicht ausreichend für meine Ansprüche. Ich könnt echt ausflippen hier!

Es gäbe ja noch die Möglichkeit, mein komplettes Hintergrundbild mit allen grafischen und textlichen Elementen in einer Datei zu erstellen und diese dann zu nutzen, allerdings ist hier die Austauschbarkeit der einzelnen Elemente nicht mehr allzu komfortabel gegeben.

Die Programmierer bei Mircrosoft sollten sich endlich mal Mühe geben, und die Kompatibilität der PNG-Bilder verbessern sowie etliche weitere Bugs korrigieren und sich nicht auf ihrem hohen Thron ausruhen. Mir ist es ja im Grunde egal, denn ich nutze seit Jahren schon den Mozilla Firefox-Browser. Doch wie ich in meinen Webstatistiken immer wieder zu meinem Erstaunen und Unverständnis feststellen muss, gibt es immer noch viel zu viele Internet-Explorer-Nutzer. Doch wenn das so weiter geht, dann können die mich mal am A**** l*****. Ich habe es echt satt!

Kategorien:

Wallpaper

Meine Freundin schaut sich immer liebend gerne die Website cuteoverload.com an und bekommt sich vor lauter Ahh's und Ohh's gar nicht mehr ein. Ihre Stimme oder besser gesagt Ihre Laute nehmen dann immer einen sehr hochfrequenten Bereich an, was mich aber immer jedes Mal sehr amüsiert.

Unter den dort gezeigten Bildern war vor kurzem eine richtig fette Katze zu sehen, welche die Profilneurotikerin allzu niedlich und süß fand. Leider war der Bildausschnitt hochformatig und die Bildmaße recht klein, sodass man dieses Bild nicht als Desktop-Wallpaper verwenden konnte, was sie aber gerne haben wollte. Also habe ich kurzerhand die Katze freigestellt und auf einen Rasen gelegt, um eben doch ein Wallpaper daraus machen zu können. Da ich ja nun weiss, dass der Weisheitsbekundler und seine Freundin auch sehr auf niedliche Tierbilder stehen, dachte ich mir, dieses Werk mal hier online zu stellen. Vielleicht gefällt es ja der/dem Ein oder Anderen(m)...


Download Link: fatcat_wallpaper.jpg (1,31 MB, Format 1280 x 800 px)
Trackback-Link: http://mfrost.typepad.com/cute_overload/2006/03/saturday_chilli.html

Kategorien: ,

09 März 2006

Mix, Radioshow von Samstag, 05.03.2006

So, ich habe den ersten Teil des Sets vom letzten Samstag überarbeitet und wieder auf des Studienanalytiker's Webspace upgeloaded. Ich hoffe, Du brauchst den Platz noch nicht; ansonsten gib mir kurz Bescheid, dann werde ich bei mir eine (oder eher mehrere) alte Show(s) runterhauen...

Nachfolgend das Tracklisting:

Saturday Sensation Mix Part I

1. who made who - hello, empty room
2. eric prydz feat. adeva - in and out (jesper dahlbeck mix)
3. irresistible force - fish dances (frederic galliano mix)
4. luke vibert - disco bus
5. dinosaur l - clean on your bean 1
6. captain comatose - road to devastation
7. leon segka - attached theory
8. mouse on mars - schnick schnack
9. kraftwerk - the robots (remix)
10. isolée - enrico
11. von spar - terror of sleep
12. isolée - rest
13. joey beltram - energy flash
14. chemical brothers - these beats
15. mr. scruff - get a move on
16. putsch 79 - asian girls
17. kid alex - young love
18. munk - morena rubinovic (where have you gone)
19. tiefschwarz feat. eric d. clark - blow
20. captain comatose - $ 100
21. vive la fête - noir desir
22. miss kittin & the hacker - frank sinatra
23. le tigre - nanny nanny boo boo
24. wagon christ - sci fi staircase
25. lionrock - packet of peace (chemical brothers remix)
26. chemical brothers - base 6
27. slam - positive education
28. fischerspooner - get confused
29. ???
30. ???
31. märtini brös - flash
32. audiomontage - come with me
33. green velvet - la la land
34. fatboy slim - everybody loves a filter
35. chicken lips - eggys pause button (sieg über die sonne remix)
36. lali puna - lowdown
37. lionrock - best food forward
38. isolée - beau mot plage

Die Tracks in fetten Lettern hat immer Robert aufgelegt, demzufolge die kursiv geschriebenen Tracks kamen aus meinen Händen. Wie ihr sehen könnt, haben wir das ganze Set im Ping-Pong-Verfahren gestaltet. Wie gesagt, dies ist zunächst der erste Teil, welcher 2 Stunden und 20 Minuten lang ist. Der zweite Teil muss noch nachbearbeitet werden.

Als Dateiformat habe ich wieder das Real-Player-Format gewählt, da dieses halt einfach weniger Speicherplatz einnimmt. Die Datei ist genau 65 MB groß. Alles in Allem ein sehr elektronisch gearteter Mix, wie man den vertretenen Künstlern entnehmen kann; aber für diejenigen, die sich nicht so auskennen, habe ich es ja nun kurz erläutert.

Viel Spaß beim Reinhören und Kommentare sind wie immer erwünscht...


Kategorien: ,

08 März 2006

Frischesiegel

Meine Freundin war ja letztes Wochenende wieder im schönen Thüringen und hat bei Ihrem Aufenthalt dort auch der weltweit verbreiteten Schnellrestaurant-Kette mit dem großen "M" einen kulinarischen Besuch abgestattet. Dort hat sie sich (oder einer der Freunde, die mit ihr dort waren) einen Fruit & Yogurt-Dessert gegönnt. Diese vermeintlich gesunde Häppchen ist an der Verpackung mit einem "Frischesiegel" ausgestattet, wie auf nachfolgendem Bild zu sehen ist.

Leider haben die Entwickler der Verpackung aber irgend wie nicht richtig nachgedacht und die Verpackung nicht mit einem einseitig zu öffnendem Deckel versehen. Stattdessen kann man den Deckel komplett abmachen; so ist es wohl auch eher gedacht. Doch der Sinn des "Frischesiegels" erschließt sich mir nicht so ganz, denn die Verpackung ist auch ohne Weiteres von einer Seite zu öffnen, sodass dieses "Frischesiegel" völlig unversehrt belassen werden kann.

Okay, der Ein oder Andere denkt sich sicherlich jetzt, so ist es ja auch nicht gedacht, dass man die Verpackung einseitig öffnet; geschweige denn, dass die Behätltnisse aus dem Mülleimer gefischt werden, gesäubert werden und neu abgefüllt werden. Natürlich nicht! So hoffe ich zumindest. Aber dann sollte dieses tolle "Frischesiegel" doch auch beidseitig angebracht werden, sodass es beim Öffnen "zerstört" werden muss und man auch wirklich die Gewissheit haben kann, dass der tolle Fruit & Yogurt Nachtisch auch ohne Bedenken als frisch angesehen und verzehrt werden kann...

P.S.: Nichts desto trotz bekomme ich gerade, wo ich das hier schreibe, ein unbändiges Verlangen nach einem fetten Menü dieser (manchmal) leckeren Burger. Vor allen Dingen deshalb, weil ich ewig nicht mehr da gewesen bin (ich glaube, in diesem Jahr noch gar nicht, und wann ich letztes Jahr mal ein Menu gegessen habem weiss ich ebenso wenig...)

Kategorien: , ,

07 März 2006

Ninja.Trax-Compilation



Mitte Januar hat ein Forum-Mitglied des immer wieder reinzuschauen lohnendem Ninja Tune Forum eine Art Compilation ins Leben gerufen. Dabei galt es mit den alten Tracker-Programmen wie Fast-Tracker, Renoise, Madtracker, Buzz, etc. (nähere Infos unter Wikipedia) einen oder mehrere Songs mit einer Lauflänge von maximal 8 Minuten zu kreieren, welche eben nur mit diesen alten Programmen erstellt werden sollten. Also kein Cubase, Reason, Logic oder sonstige neuere Programme, welche natürlich bei Weitem mehr Möglichkeiten bieten, als diese Software-Dinosaurier. Doch diese alten Programme haben auch ihren Reiz, da sie einen um einiges erfindungsreicher und experimenteller bei den Arrangements agieren lassen. So muss man schon manchmal um die Ecke denken, um das zu erreichen, was man sich so gerade in seinem hübschen Köpfchen zurecht gesponnen hat.

Ich habe vor ca. 14 Jahren mit dem Programmieren von Musik am PC angefangen, damals größtenteils mit dem guten alten Fasttracker (einige, wie z. B. der Studienanalytiker und unser Mann von den Weisheitsbekundungen haben damals oft mit mir zusammen vor dem Rechner gehangen und versucht, was anständiges zustande zu bringen; das waren noch Zeiten, Jungs!). Zu der Zeit hatte ich auch ohne Ende Gitarreneffektgeräte mit kilometerweise Kabeln an meine Roland TR-505 und meinen Döpfer MS-505-Synthie angeschlossen, um etwas kreativer arbeiten zu können.

Nun ja, lange Rede, kurzer Sinn...zu dieser Compilation von dem User "gas" (aus Schottland glaube ich) ins Leben gerufen, habe ich mich auch gemeldet und die alte Software also wieder installiert und die uralten Songs ausgekramt, um eben auch einen Beitrag leisten zu können. Aber um ehrlich zu sein, habe ich einen der alten Trax gewählt und diesen nochmal nachbearbeitet, da mir ein wenig die Inspiration für etwas Neues fehlte. Doch dadurch, dass ich den liebgewonnenen FastTracker nicht nutzen konnte (meine Midi-Geräte konnte ich nicht mehr damit ansteuern, da man heutzutage ja nicht mehr in der DOS-Ebene arbeitet und dementsprechend auch nicht mehr die alten Soundkarten verwendet), musste ich auf das Programm Renoise umsteigen und habe einige kleine ber feine Veränderungen vorgenommen. Dieses Programm war von der Bedienung her allerdings relativ ähnlich zum FastTracker und bietet einige weitere Möglichkeiten mehr, wie z. B. einige klangliche Erweiterungen und Effekte, die spurweise anwendbar sind. An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Dank an den Weisheitsbekunder, der mir freundlicherweise sein Mischpult zur Verfügung gestellt hat, damit ich dann eben diese Midi-Instrumente nutzen konnte. Thanks a lot!

Die Deadline war zunächst für den 1 Februar veranschlagt; allerdings kamen ein paar der Teilnehmer nicht so ganz zu Potte, sodass nun endlich gestern die Songs zum Download und natürlich zum Anhören bereit gestellt wurden. Gas hat sich auch noch die Mühe gemacht, die Songs nicht alle hintereinander zu reihen, sondern hat noch einen 53 minütigen Mix daraus gezaubert. Good work, mate! Die gesamte Geschichte findet ihr auf dieser Website oder ihr schaut einfach mal ins Ninja Tune Forum, da gibt es ohne Ende Threads über dieses Thema. Soweit ich erfahren habe, sind die Zip-Files auch schon ordentlich im Umlauf und eine Fortsetzung des Projektes ist ebenfalls geplant. Mal sehen, was daraus noch wird...

Kategorien: ,

06 März 2006

Es ist ein wenig still geworden...

...in meinem Blog, doch zur Zeit gibt es einfach nicht viel Neues zu berichten.

Letztes Wochenende war ich mal wieder alleine als Strohwitwer hier und hatte mir einen Freund aus Düsseldorf eingeladen, um gemeinsam mit ihm zu musizieren, aufzulegen, usw. usf. Wenn meine Freundin nicht hier ist, dann kann ich einfach ungezwungener Musik machen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, sie zu sehr zu vernachlässigen. Doch leider konnte der Kumpel aus Düsseldorf nicht kommen, da sein Hund eine Tüte Bonbons gegessen hat, die ihm nicht wirklich gut bekommen ist. Naja, höhere Gewalt! Glücklicherweise kam dann noch gegen abend ein Freund aus Leverkusen, mit dem ich dann das Musikprogramm fahren konnte. Wir haben auch ein recht ordentliches Set zustande gebracht, welches ich momentan vom Mini-disch aufnehme und digitalisiere. Die Früchte unserer Arbeit werdet ihr dann die Tage zu hören bekommen.

Eigentlich hatte ich vor, die ganze Nacht hindurch aufzulegen, doch Robert hatte ein unbändiges Bedürfnis, noch unter Leute zu gehen und etwas zu erleben. Zunächst war ich wenig begeistert von der Idee, doch dann haben wir uns entschieden, nach Essen ins Hotel Shanghai zu fahren. Dies ist ein Club mit verschiedenem Programm; Samstag nacht war dort House-Time angesagt. Also haben wir uns ein Taxi bestellt, welches uns um 1 Uhr abgeholt hat und haben uns dann nach Essen kutschieren lassen. Da der Taxifahrer mit den Straßen in Essen nicht so sehr vertraut war, haben wir erstmal einige andere Taxifahrer fragen müssen, wo wir denn überhaupt hin müssen. Doch die Aussagen der anderen Txifahrer waren nicht sonderlich hilfreich, sodass unser Taxifahrer schnell aus dem Kofferraum einen Straßenatlas geholt hat, welcher uns dann zum Ziel geleitet hat.

Am Hotel Shanghai angekommen kamen wir auch ohnen Probleme mit einer freundlichen Begrüßung rein. "Daniel Wang kommt gleich auch noch" sagte uns die Türsteherin. Den Namen hatte ich zuvor nie gehört, aber uns sollte es Recht sein. Zu unser beider Erstaunen war die Location trotz der vorgerückten Stunde nicht sehr gut besucht. Der Sound zu Beginn war recht 80's Synth-Pop-mäßig angehaucht, was mir persönlich nicht so ganz gefiel. Daher haben wir uns erst einmal mit Getränken versorgt und uns einen netten Platz an der Bar geangelt. Dann viel mir noch ein, dass beim Eintrittspreis ein Cocktail mit inbegriffen war, welchen ich dann auch sogleich geordert habe. Es war ein Screwdriver, der eigentlich ganz gut geschmeckt hat. Wir hingen also noch ein wenig an der Bar ab, bis wir uns dann in Richtung Tanzfläche begeben haben, um auch ein wenig anzuzappeln. Die Musik war mittlerweile auch ins housige übergegangen, was die Tanzbeine dann doch ganz gut angeregt hat; die Tanzschuhe hatte ich mir ohnehin langsam angetrunken und der Laden hatte sich auch mittlerweile ganz gut gefüllt.

Im Laufe der Nacht hatten wir also ganz gut Spaß im Hotel Shanghai, doch nach etlichen Stunden immer ähnlich klingenden House-Stücken wurde mir doch so langsam langweilig. Ich brauche halt doch ein bischen mehr Abwechslung, als immer nur dieselbe Leiher. Aber so schlimm, wie es sich jetzt vielleicht hier liest, war es nun auch nicht. Gegen 6 Uhr haben wir uns dann ber wieder unsere Jacken geschnappt, sind aus dem Laden hinaus gegangen und direkt wieder in ein Taxi "gefallen", welches uns sicher wieder zurück zu mir nach Hause gebracht hat. Robert hat uns wohl noch morgens hier ein Bier geöffnet, was ich aber schon gar nicht mehr so richtig mitbekommen habe. Ich bin dann nur noch ins Bett gefallen und gegen 13 Uhr durch das Klingeln des Telefons geweckt worden. Aber ich war zu lahm, schnell genug an eben dieses zu gehen, um den Anruf entgegen zu nehmen.

Naja, dann haben wir noch "gefrühstückt" und ziemlich lazy vor dem Rechner gehangen und uns unser Set vom Vorabend angehört. Dann gegen späten Nachmittag kam auch meine Freundin zurück aus Thüringen; wir haben Robert dann noch zur Bahnhaltestelle gefahren und den Tag dann ebenfalls ziemlich faul ausklingen lassen.

Alles in Allem war es auf jeden Fall ein sehr nettes Wochenende und ich bin seit langer, langer Zeit mal wieder in einem Dance-Club gewesen. In den letzten 12 Monaten hatte es uns ja eher zu Rockkonzerten gezogen. Mal sehen, was als nächstes ansteht...

Kategorien: ,

28 Februar 2006

Neue Radioshow online

Ich habe mal wieder eine neue Radioshow, einen Podcast, einen Mix oder wie auch immer auf meiner Website profilneurotiker.com in der Rubrik "Radio" für Euren Hörgenuß upgeloaded.

Die Show besteht aus zwei Teilen, welche ich aus einem Set, welches im Original über 6 Stunden gedauert hat; daraus habe ich mal die besten Teile zusammen geschnitten. Ein Tracklisting gibt es leider nicht, da ich durch einige Abstürze meines Rechners die Songs nicht mehr lückenlos zusammen bekomme...

Alles in Allem besteht der Mix aber aus größtenteils seltsam/interessant klingenden Electronica-Noise-Stücken, welche zwischendurch wiederum mit lieblichen Electronic-Songs zusammengefahren wurden. Daher auch der Titel "Itchy Glitchy Electronica Mix". Die Show dauert in etwa 2 Stunden 45 Minuten; viel Spaß dabei!

Hier auch nochmal ein direkter Link:
Itchy-Glitchy Electronica Mix Teil 1
Itchy-Glitchy Electronica Mix Teil 2

EDIT:
Kleiner Nachtrag: natürlich sind mir die Songs nicht gänzlich unbekannt. Daher liste ich ein paar der Künstler, die in dem Mix vorkommen hier mal auf: Nine Inch Nails, Telefon Tel Aviv, Mouse on Mars, Erlend Oye, Amon Tobin, Diplo, Fingathing, Prefuse 73, Schneider TM, UNKLE, Aphex Twin, Blockhead, Saul Williams, Funki Porcini, Rockers Hifi, The Herbaliser...

Vielen Dank auch an den Studienanalytiker, der die Mixe auf seinem Webspace hosted. Noble Geste, herzlichen Dank, mein Freund!!!

Kategorien: ,

27 Februar 2006

Zwei kleine Panoramen vom Centro, Oberhausen

Von unserem Besuch des Centro Oberhausen habe ich noch zwei Panoramen erstellt, welche ich hiermit mal im Netz veröffentlichen will. Sind allerdings nichts Besonderes...

Quicktime-VR-Movie (1,55 MB)


Quicktime-VR-Movie (1,51 MB)

Kategorien: , ,

23 Februar 2006

Mix, Radioshow, Podcast or whatever

Hallo!

Ich habe heute mal ein uraltes Set von mir upgeloaded; diesmal aber via Megaupload, da mein Webspace ja randvoll ist.

Dieses Set habe ich mit meinem Final Scratch System gemacht, allerdings schien da der Rechner ein wenig überlastet zu sein; dies machte sich in einigen Sprüngen bemerkbar, die softwareseitig aufgetreten sind. Ich habe versucht, diese so gut es geht auszubessern; manchmal hört man jedoch , wenn man genau hinhört, diese Fehlerchen.

Ach ja, die Musik ist so ein housiger Sound à la Matthew Herbert und Ähnliches...viel Spaß beim reinhören!

Link: http://www.megaupload.com/de/?d=Z14IYK3V
(Link anklicken, dann das Button "click to proceed" klicken, ca. 1 Minute abwarten, dann erscheint oben rechts der Link zum Downloaden; ich werde die Tage mal meine anderen aufgenommenen Sets dort nach und nach uploaden! Morgen kommt wahrscheinlich so ein Itchy Glitchy Electronica Mix)

Wenn der Mix oft genug gedownloadet wurde, ist der Link nicht mehr aktuell. bei Bedarf einfach kurz ein Kommentar schreiben, dann werde ich das Set neu uploaden und den Link aktualisieren!

Kategorien: ,

Und noch einmal LaPaDu

Es stehen ja noch einige wenige Panoramen unseres letzten Besuches im Landschaftspark Duisburg aus, welche ich nun endlich fertig gestellt habe und Euch gerne hier präsentieren möchte.

Zunächst einmal ein Panorama der Wagons:

Und hier das dazugehörige Quicktime-VR-Movie (2,39 MB)

Hier eine andere Szene:

Und das Quicktime-VR-Movie (2,71 MB)

Und eine letzte Szene noch:

Quicktime-VR-Movie (2,42 MB)

Kategorien: , ,

20 Februar 2006

Zum Konzert oder nicht?!?

Den ganzen Tag schon plagen mich ziemlich unangenehme Kopfschmerzen, die mich doch überlegen lassen, zu dem Konzert zu fahren oder nicht?!? Und da ich morgen auch noch einen wichtigen Termin wahrnehmen muss, wäre es sicherlich nicht verkehrt, den abend in Ruhe zu Hause zu verbringen und sich auszukurieren.

Allerdings erleben die Editors momentan einen ziemlichen Hype und ich weiß jetzt schon, dass ich mich tierisch ärgern werde, wenn wir die Karten wirklich verfallen liessen.

Eine gute Stunde habe ich noch Zeit, mir dies zu überlegen...

EDIT: Ok, wir fahren nicht! Und ich ärgere mich jetzt schon...

Oberhausen, Gasometer und Centro

Gestern herrschte hier im Ruhrgebiet ja sehr angenehmes Wetter und somit beschlossen meine Freundin und ich kurzerhand, nach Oberhausen zum Gasometer und zum Centro zu fahren. Wir wollten dieses schöne Wetter doch noch genießen, nachdem unsere lieben Freunde aus Düsseldorf uns nach einem wunderbaren gemeinsamen Abend mit Essen und Wein, welchen sie hier eingekauft haben, verlassen haben.

Am Centro an den kostenlosen Parkhäusern angekommen flanierten wir dann erstmal mit etlichen anderen sonntäglichen Besuchern über die Promenade des Centros in Richtung Gasometer. Es war ganz schön voll an diesem Tage, was die Fotografiererei für mich etwas einschränkte; ich mag es nämlich nicht so gerne, wenn es so voll ist und alle Leute interessiert glotzen, was wir denn so veranstalten. Doch ich hoffte darauf, dass es später ruhiger werden würde. Also gingen wir erst einmal zum Gasometer.

Gasometer Oberhausen

Da ich nicht wusste, ob da Eintritt verlangt werden würde, und wenn ja, wie viel, sind wir zunächst dorthin gegangen, ohne zu Wissen, ob wir überhaupt hinauf gehen würden. Doch an der Kasse angekommen, war ich aufgrund der, wie ich finde, niedrigen Preise (Kinder 1 EUR, Erwachsene 2 EUR) doch in das Gelände hinein gegangen. Nun stellte sich uns noch die Frage: Aufzug fahren oder lieber zu Fuß die etlichen Stufen hinauf gehen. Als meine Freundin aber den Aufzug gesehen hatte, war sofort klar, dass wir zu Fuß gehen würden. Aber das war mir ganz Recht; ein wenig körperliche Betätigung an so einem schönen Tage kann ja sicher nicht schaden.

Am "Fuße" des Treppenaufstieges hatte jemand mit einem Edding die Zahlen und Worte "573 Stufen" an die Aufzugwand gekritzelt; ob dies der Wahrheit entspricht, kann ich allerdings nicht sagen, da wir uns nicht die Mühe gemacht haben, die Stufen abzuzählen; weder beim Auf- noch beim Abstieg...Doch es war schon recht hoch und auch nicht unanstrengend. Zwischendurch haben wir bei einer der vielen Ebenen mal eine kurze Verschnaufpause eingelegt, bevor es dann weiterging. Doch im Großen und Ganzen, meine ich, wir sind recht zügig dort oben angekommen.

(letzte Ebene vor dem Ziel)

Zu meiner Enttäuschung war Rundum alles mit Gitterstäben versehen, was ja eigentlich auch zu erwarten war. Doch dass die Gitterstäbe dazu noch so kleinmaschig und dabei noch so stark vom Durchmesser her waren, machte es ein vernünftiges Fotografieren in die Weiten des Ruhrgebietes unmöglich. Es gab vier Plattformen, die über einen Rundgang in der Mitte des Gasometers erreichbar waren. Auf diesen Plattformen waren dann noch Fernrohre mit Münzeinwurf angebracht; dadurch zu schauen, haben wir uns gespart. Die Sicht war aber sehr schön und aufgrund der relativ klaren Witterung konnten wir sehr weit blicken.

(der Blick durch die schwedischen Gardinen auf das Centro nebst Centro-Park)

Bei dem Rundgang in der Mitte des Gasometers waren kleine Quadrate ausgeschnitten, um einen ungetrübten Blick in die Weiten genießen zu können; doch für ein paar Panorama-Aufnahmen waren diese Ausschnitte leider einfach zu klein. Somit sind wir dann relativ schnell zurück zu den Treppen gegangen, um die ca. 113 Meter wieder hinab zu steigen. Das ging auch eigentlich Ruck-Zuck; aber vielleicht auch deshalb, weil ich auf dem Gasometer ein Binnenschiff entlang des Rhein-Herne-Kanals habe kommen sehen, welches in unsere Richtung steuerte. Und dieses wollte ich gerne mit der Kamera festhalten; besonders gelohnt hat sich aber auch das nicht...

Um nochmal zu dem Gasometer zurück zu kommen; Ansich war der Aufstieg dort hinauf ganz nett, doch oft braucht man dies eigentlich nicht zu tun, da sich ja nicht wirklich viel verändert. Leider war auch der Innenraum des Gasometers versperrt, da dort Proben zu Parzival stattgefunden haben; um das Innere des Gasometers zu sehen würde es sich aber bestimmt lohnen, noch mal wieder zu kommen. Und auch im nächsten Winter, wenn es wieder früh dunkel wird, lohnt es sich bestimmt, sich abends das beleuchtete Ruhrgebiet einmal von oben anzuschauen.

Nachdem ich dann also das Binnenschiff fotografiert hatte, sind wir zurück durch eine Art Kletterpark in Richtung Centro gegangen. Dieser Kletterpark ist sicherlich einer der Art, wie man sie aus dem TV kennt; so Mut-Parkours für gestresste IT'ler und Manager...sah aber sehr interessant aus und macht sicherlich auch richtig Spass, diesen Parkours mal zu absolvieren. Aber da ich und meine Freunden weder Manager, noch IT'ler, noch in einem großen Unternehmen arbeiten, wird sich das so schnell eher nicht ergeben...

Zurück am Centro habe ich dann noch eine Panorama-Szene in der Nähe des Busbahnhofes gemacht. Dieser Busbahnhof ist von der Architektur her wirklich sehr interessant; und bei Nacht sieht dieser bei guter Fotoarbeit entsprechend interessant aus, wie hier zu sehen ist. Muss ich unbedingt auch mal nachts hin...

Die Panoramen werde ich die Tage mal zusammen basteln und mal sehen, ob es sich überhaupt lohnt, diese hier zu posten. Alles in Allem war dieser Ausflug in photographischer Hinsicht also nicht gerade lohnenswert. Momentan denke ich mir auch, dass es wesentlich reizvoller ist, bei Nacht zu fotografieren; es sei denn, man hat ein wirklich schönes Plätzchen oder Motiv gefunden.

Heute abend geht's erstmal wieder zu einem Konzert nach Bochum, Bahnhof Langendreer. Dort spielen die Briten Editors, welche ich stimmlich und musikalisch sehr nah bei der New Yorker Band Interpol ansiedeln würde; mal sehen, wie es uns gefällt...Support kommt von The Brakes, die wir noch gar nicht kennen...ein Bericht folgt an dieser Stelle natürlich auch...

Kategorien: , ,

14 Februar 2006

Ein zweites DRI-Bild

So, ich habe heute mal ein zweites DRI (Dynamic Range Increase) Bild aus den Fotografien vom LaPaDu am Samstag gezaubert, welches ihr nachfolgend sehen könnt.

Bei Klick auf das Bild öffnet sich eine größere Ansicht:



Gestern abend hatte ich die Idee, vielleicht eine Art Tutorial für die Erstellung solcher Aufnahmen sowie der Nachbearbeitung in einer Grafiksoftware zu erstellen. Was haltet ihr davon? Ihr könnt ja, wenn Interesse besteht, ein Kommentar hinterlassen. Bei angemessener Resonanz werde ich das dann mal tun...

Kategorien: , ,

13 Februar 2006

Und wieder LaPaDu...

Gestern waren meine Freundin und ich erneut im Landschaftspark zu Duisburg, um dort mal ein paar "Nachtaufnahmen" zu schiessen. Ich wollte doch endlich mal die ersten vernünftigen DRI-Aufnahmen machen, was mir auch einigermaßen gut gelungen ist, wie ich finde. Habe allerdings wieder die Jenoptik-Cam genommen, da diese ja vollen Einfluss auf Blende und Belichtungszeit gewährt. Dafür sind die Bilder von der allgemeinen Qualität her leider nicht so schön wie die der Canon. Aber was soll's, dann fahren wir halt nochmal hin...

Wir hatten ohnehin Pech in der Hinsicht, als dass die Beleuchtung der Industrieanlagen teilweise wieder aus ging. Denn als wir gerade nochmal auf die Aussichtsplattform hinauf wollten, da eine Etage richtig schön rot beleuchtet war, gingen die Funzeln aus. Aber wie gesagt, wir können ja nochmal dort hin fahren und das Ganze von den Erfahrungen her noch ausbauen...und wer weiss, vielleicht haben wir dann auch ein bischen mehr Glück.

Im LaPaDu angelangt waren wir so gegen 17 Uhr, also noch vor Sonnenuntergang. Zunächst habe ich einen alten Wagon in Panorama-Manier abgelichtet. Diese Wagons finde ich optisch sehr interessant, daher war das Motiv für mich auch gut gewählt. Dieses Panorama habe ich auch zum ersten Mal mit einer anderen Software gemacht. Das Ergebnis gefiel mir sehr gut. Habe dann noch ein paar Farbkorrekturen gemacht, und hier das Bild...

Das Quicktime-VR-Panorama folgt noch, da bin ich noch nicht zu gekommen.


Danach sind wir dann direkt in Richtung Aussichtsplattform gegangen, da sich eine Gruppe vieler Leute, die an einer Führung teilgenommen haben, ebenfalls in Richtung eben dieser losgegangen sind. Und da ich keine Lust hatte, zwischen jede Menge Leuten Fotos zu schiessen, haben wir uns beeilt. Doch da der Leiter der Führung anscheinend viel zu erzählen hat, hatten wir genügend Zeit dort oben. Es war immer noch recht hell, sodass nicht wirklich "Nachtaufnahmen" zu machen waren. Also haben wir so ein paar Bilder in die Weiten des Ruhrgebietes hinein geschossen plus ein paar Aufnahmen von uns.

Als wir die ersten Bilder im Kasten hatten, gingen auch schon die ersten Lampen an, und man konnte schon mal einen Eindruck gewinnen, wie es aussieht, wenn es schön dunkel geworden ist. Erste Aufnahmen also direkt gemacht, allerdings waren diese noch nicht wirklich lohnenswert, da es ja doch noch recht hell war. Also relativ...denn durch die lange Belichtugszeit hat die Kamera den Himmel natürlich wesentlich heller wiedergegeben, als er in Wirklichkeit gewesen ist. Wir sind dann wieder die Aussichtsplattform hinab gestiegen; gerade zum richtigen Zeitpunkt, als die Meute diese entern wollte...Glück gehabt!

Naja, wir sind dann an einigen Stellen vorbei gegangen, und mit zunehmender Dunkelheit wurden die Ansichten, die sich uns boten, ebenso zunehmend interessanter.

Hier kommen also noch ein paar Bilder, die ich aber bisher noch nicht nachbearbeitet habe...





...bis auf dieses hier:


Weitere Bilder werden in Kürze folgen, zwei oder drei Stück habe ich noch, die aber noch nachbearbeitet werden müssen.

Kategorien: , ,

09 Februar 2006

Düsseldorf Panorama, 19.01.2006

Habe an diesem Tage meine mittlerweile sehr liebgewonnene Stadt Düsseldorf und einige Freunde besucht. Leider war das Wetter nicht besonders gut, doch gerade zum Beginn meines Interesses für Panoramen habe ich die Gelegenheit natürlich trotzdem genutzt, um einige Szenen zu fotografieren. Alle Bilder sind wieder frei Hand und mit der Canon Ixus 50 erstellt worden.

Düsseldorf 1

Quicktime-MOV-Link (2,4 MB)

Düsseldorf 2

Quicktime-MOV-Link (3,26 MB)

Düsseldorf 3

Quicktime-MOV-Link (3 MB)

Düsseldorf 4

Quicktime-MOV-Link (2,7 MB)

Düsseldorf 5

Quicktime-MOV-Link (2,53 MB)

Ich werde mal die Tage versuchen, die sützenden Linien in den Rohbildern zu entzerren. Vielleicht bekomme ich dann noch schönere Ergebnisse hin...

08 Februar 2006

Podcast

Tja, aus dem angekündigtem Versuch, einen Podcast zu erstellen, wird wohl leider nichts, da ich keine RealPlayer-Dateien dafür verwenden kann. Und leider nehmen die MP3-Files der bisherigen Radioshows von mir zu viel Speicherplatz ein und mein Webspace ist bis Oberkante Unterlippe voll! Schade, schade, schade...

Kategorien: ,

Gladbeck Panorama, 16.01.2006

Dies sind einige Panoramen, die zu meinen ersten Versuchen zählen. Also sind die Bilder wieder alle frei Hand ohne Stativ geschossen worden. Mit der "neuen" Software Panorama Tools habe ich dann diese Panoramen zu recht passablen Ergebnissen zusammenfügen können.

Gladbeck 1

Quicktime-MOV-Link (3,01 MB)

Gladbeck 2

Quicktime-MOV-Link (3,13 MB)

Gladbeck 3

Quicktime-MOV-Link (3,9 MB)

Gladbeck 4

Quicktime-MOV-Link (2,76 MB)

Kategorien: , ,

07 Februar 2006

Nachtrag zu Robocop Kraus / Art Brut

Ich habe beim Surfen noch ein paar Bilder vom Konzert von The Robocop Kraus in Münster gefunden. Darüber habe ich ja schon einmal hier gepostet.

Und hier der Link zu den anderen Bilder von Markus Vortkamp. Ebenfalls dort zu finden sind einige Bilder der Vorgruppe A.M. Thawn.

Und auch zu dem Konzert von Art Brut habe ich noch etwas gefunden.... und zwar hier. Und auch hier gibt es ein paar Fotos zu sehen!

Und wo wir schon einmal dabei sind, könnt ihr Euch hier ein paar Fotos vom Maximo Park Konzert vom vergangenen November im Düsseldorfer Zakk anschauen, worüber ich auch schon in meinem alten Blog berichtet habe.


Kategorien: , ,

Mixes, Radioshows

Da ich ja, wie meine Freunde wissen, extrem musikbegeistert bin und auf meiner Homepage einige Radioshows, Mixe, Podcasts oder wie auch immer online gestellt habe, möchte ich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen.

In der rechten Spalte findet Ihr unter "Profilneurotiker's Latest Mixes" auch einen direkten Link zu den Shows. Eine Tracklist ist wiederum unter der Homepage in der Radio.Sektion zu beziehen.

Ich werde mich mal bemühen, die Shows auch wirklich als Podcast zur Verfügung zu stellen. Kann ja nicht so schwer sein...

Kategorien: ,

06 Februar 2006

Panorama Monitor

Wow, das ist mal ein Monitor, mit dem man vernünftig arbeiten kann!

Im Net gefunden hier

Kategorien: ,

05 Februar 2006

Umfrage

Da mein Blog mittlerweile recht umfangreich von den Themen her geworden ist, wollte ich mal diese Umfrage starten.

Die Frage, die es zu beantworten gilt, lautet:

Soll ich diesen Blog in verschiedene einzelne Blogs aufteilen, also Einen für Fotos und Panoramen, Einen für Konzert-Reviews und Einen für Sonstiges? Oder ist das alles quatsch und ich sollte Eurer Meinung nach alles in einem Blog belassen?

    Soll ich den Blog aufsplitten in verschiedene Blogs (Foto, Panorama, Konzerte, Musik)?
    Ja
    Nein
    Weiss nicht
    2 Blogs
    3 Blogs
    4 Blogs
    Free polls from Pollhost.com


Kategorien: ,

Karneval in Thüringen

Hallo Leute!

Heute schreibe ich, als Freundin vom "profilneurotiker", auch mal etwas in diesem Blog; das muß ich diesmal machen, da ich dieses Wochenende alleine unterwegs war und somit meinen Schatz die Schreibarbeit nicht machen lassen kann....schade... ;-).

Kurz ein paar Info's zu mir:
Ich bin, wie gesagt, die Freundin vom "profilneurotiker", also schon auf einigen Foto's zu sehen, 24 jahre alt und komme aus dem schönen Thüringen....genauer gesagt aus einem kleinen schönen Städtchen namens Ellrich, wo dieses Wochenende die 36. (!) Karnevalssitzung des Ellricher Karnevalvereins stattfand.

Meine Schwester, besser gesagt Zwillingsschwester und Ihr Freund sind mit mir dort hin, er als Mönch verkleidet, meine Schwester als Teufel und ich als Engel; sozusagen als gutes und schlechtes Gewissen.

(Meine Schwester und ich)

Nachdem ich eine Stunde im Bad verbacht hatte war ich endlich fertig, meine Schwester und ihr Freund mußten auf das hintere Bad ausweichen, da ich mich mit der vorher gesagten halben Stunde etwas verschätzt hatte. Es ist dann doch knapp geworden, ich konnte noch nicht mal mehr meinen Schatz anrufen, also hat uns mein Vater hochgefahren.
Kurz vor Sieben angekommen sind wir schnell reingegangen. Ich mit offenen Schuhen auf dem Schnee mußte ganz schön aufpassen, keinen Sturz zu drehen. Am Einlass hat meine Schwester noch kurz gefragt, wo denn Tisch 17 sei, sie wußte nicht mehr ob links oder rechts, die intelligente Antwort war "Tische sind mit Karten numeriert", so viel wußten wir auch...

Den Tisch haben wir auch schnell gefunden. Es war auch noch recht leer, als wir dort ankamen. Es hat sich in den Jahren viel verändert; kurz nach der Wende war es immer sehr schwer und meist nur über Beziehungen möglich, ein paar der beliebten Karten zu bekommen. Auch waren fast ausschließlich Ellricher dort anzutreffen; heute kennt man die Hälfte nicht mehr, was mich aber nicht sonderlich stört.
Naja, das Programm fing an mit der Funkengarde, dann kam der "Kellermeister", viel Gesang, die Rede vom Bürgermeister, das Prinzenpaar, Büttenreden (wie man das so zum Beispiel vom Kölner Karneval kennt) und die Sportler mit Ihrer Eröffnungsfeier zur WM (Frau Merkel und das überaus originelle Maskottchen "Goleo" durften natürlich auch nicht fehlen), was den Ausfall der Eröffnunsfeier in Berlin entschädigen sollte.

Aber der Höhepunkt des Abends war für uns natürlich das Männerballett (auch "Hupfdohlen genannt), in dem mein Bruder zum 9. mal (glaube ich) schon aufgetreten ist. Er hatte meinen Vater abgelöst, der zuvor 13 mal "mitgehüpft" ist, aber vorher auch schon bei den Sportlern mitgemacht hat. Man kann sagen es ist eine kleine Familientradition.

(Der Dritte von links ist mein Bruder)

Dieses Jahr haben Sie den "Tsirtaki" getanzt, alle als griechische Götter verkleidet. Mein Bruder hat den griechischen Gott Apoll (der Schöne) dargestellt, es gab noch Poseidon, Amor, Zeus usw.
Wir haben natürlich kräftig mitgeklatscht und Zugabe gebrüllt, die auch gleich kam...es war herrlisch!

Das Programm ging dann noch weiter, mit der Hitparade zum Beispiel (Tokio Hotel durfte natürlich auch nicht fehlen), und Tänzen der Funkengarde. Es floß auch eine Menge Alkohol; am Anfang haben wir uns an Batida mit Kirsch gehalten, aber da man davon nichts merkte gab es oft einen "kurzen" Kirschlikör dazu und später noch Diesel.
Später kamen noch drei Freunde vom Freund meiner Schwester, es wurde also zunehmens lustiger, was wohl auch auf dem steigenden Alkoholpegel zurückzuführen war.
Nach dem Programm haben wir noch ordentlich getanzt, nach den zwar etwas altmodischen Liedern aber da konnte man mal die im Tanzkurs (vor 10 Jahren) gelernten Schritte anwenden. Und es hat auch sehr gut geklappt mit meinem Tanzpartner, der mir nach anfänglichen Versuchen dann nicht mehr auf die Füße getreten ist, was aber nicht nur seine Schuld war....

Alles in allem war es ein sehr schöner und lustiger Abend!

Ein paar Bilder findet ihr auf meinem Flickr-Account.

Kategorien: , ,

Panorama-Link

Ich habe beim Rumstöbern im Internet einen wirklich klasse Link zu einer Panorma-Website gefunden. Hier lohnt es sich, einmal rein zu schauen...

PanoViews












(Dieses Bild stammt von der Website PanoViews.)


Kategorien: ,

04 Februar 2006

Gelsenkirchen Buer Panorama, 14.01.2006

So fing alles an...und dies ist Einer der Auslöser für mein Interesse...

An diesem Tage habe ich mir zum ersten Mal die Canon Digital Ixus 50 geschnappt und versucht, frei Hand einige Szenen für meine ersten Panorama-Aufnahmen zu belichten.

Die Panorama-Versuche mit diesen Fotos sind aufgrund der anfänglich benutzten Software nicht besonders schön geworden. Doch die neuen Resultate gefallen, mir zumindest, doch recht gut, sodass ich sie hier auch mal präsentieren möchte.

Buer 1

Quicktime-MOV-Link (2,63 MB)


Buer 2

Quicktime-MOV-Link (3,11 MB)


Buer 3

Quicktime-MOV-Link (3,66 MB)

Kategorien: , ,

03 Februar 2006

Und weil's so schön ist...

...kommen hier noch ein paar von meinen gesammelten Werken von verschiedenen Sessions:

Rungenberg, Gelsenkirchen 28.01.2006
Die ersten Versuche mit Stativ...

Rungenberg 1

Quicktime-MOV-Link (3,01 MB)


Rungenberg 2

Quicktime-MOV-Link (1,75 MB)

Rungenberg 3

Quicktime-MOV-Link



Tetraeder Bottrop, 29.01.2006

Tetraeder 1 (schon gepostet)

Quicktime-MOV-Link (2,54MB)

Tetraeder 2 (aus der Hand geschossen)

Quicktime-MOV-Link(2,31 MB)

Tetraeder 3 (aus der Hand geschossen)

Quicktime-MOV-Link(2,61 MB)

Mal schauen, was wir sonst noch so finden in den Ordnerabgründen, die sich mir da mittlerweile auftun...und ich denke, ich sollte demnächst mal eine Übersichts-Seite erstellen, auf der alle Panoramen komfortabel ausgewählt werden können...es gibt immer was zu tun!

Kategorien: , ,

Nacht-Panorama

So, hier kommt ein erstes Ergebnis meiner Fotosession von vorhin. Die DRI-Aufnahmen sind leider noch nicht so ganz, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich Depp habe mich mit den Blendenwerten vertan, sodass ich anstatt der höchsten Tiefenschärfe bei geschlossener Blende die am weitesten geöffnete Einstellung gewählt habe! Irgendwie hatte ich da ein großes Brett vorm Kopf.

Ich musste nämlich unsere alte Digicam, eine Jenoptik JD5200 z3, nehmen, da meine Freundin zu einer Karnevalssitzung in ihre Heimatstadt gefahren ist. Sie hat natürlich zu diesem Anlass Ihre Kamera, die Canon, mitgenommen; hätte ich auch gemacht. Die Jenoptik hat den Nachteil, das sie bei Weitem nicht so schnell sit, wie die Canon. Doch sie hat auch ihre Vorteile; ich habe vollen Zugriff auf die Belichtungszeit sowie die Blende (wobei ich ja den Denkfehler hatte). Das läßt das Fotografieren von Nachtaufnahmen wesentlich kontrollierter von Statten gehen, als bei der Pseudo-Manuellen-Einstellungsmöglichkeit bei der Canon Cam. Aber wollen wir sie nicht schlecht reden, sie hat in anderen Bereichen klare Vorteile...

Nichts desto trotz habe ich noch eine Panorama-Aufnahme gemacht von der VEBA Oel AG in Gelsenkirchen-Horst. Diese Aufnahme ist leider ebenfalls mit der falschen Blende gemacht und hinzu kam, das auch noch ein leichter Dunst aufgezogen ist; ich werde aber bei der nächsten Gelegenheit die Bilder noch einmal machen und dann hoffentlich ein schärferes Ergebnis präsentieren können. Nun müsst ihr erstmal hiermit Vorlieb nehmen:

Und hier der Quicktime-MOV-Link (4,18 MB)

Kategorien: , , ,

neuen Output produzieren

So, ich werde mich gleich mal auf die Socken machen, um neue Fotos in der "Nacht" (naja, zumindest im Dunkeln) zu schiessen. Dann will ich mich das erste Mal an DRI versuchen...Und ich habe extra via Luftaufnahmen geschaut, wo wir hier in der Nähe einen Bahnübergang haben...und siehe da, er ist gar nicht weit weg von hier. Bin ja mal gespannt, was ich da so vor die Linse bekomme....bzw. eher auf die Resultate. Wenn es sich lohnt, dann werde ich die Ergebnisse natürlich wie immer hier präsentieren...

Kategorien:

Mediapoint Düsseldorf, die 2.te

Ich habe vor einigen Tagen neue Fotos im Mediapoint Düsseldorf auf der Lichtstraße machen können. Damit habe ich dann neue Panoramen erstellt, welche eindeutig besser sind als die aus dem ersten Post. Es geht sicherlich noch besser, doch dafür, das ich noch Anfänger in diesem Bereich bin, ist es doch passabel, wie ich finde!

Also nachfolgend die neuen JPG's und Quicktime-Movies zum rumzoomen:

vorderer Bereich:

QTVR-Movie-Link (4,58 MB)

Horror-Bereich:

QTVR-Movie-Link (7,43 MB)

Adult-Bereich:

QTVR-Movie-Link (2,18 MB)

Kategorien: ,

02 Februar 2006

Makro

Vorgestern habe ich mich mal an ein paar Makro-Aufnahmen probiert; hat richtig Spass gemacht. Einige der Bilder will ich Euch hier vorstellen:
















Kommentare und Anmerkungen erwünscht!

Kategorien:

29 Januar 2006

Tetraeder Bottrop

Hallo Zusammen!

Dieses wettermäßig gesehen wunderbare Wochenende haben wir voll ausgenutzt, um wieder einige Fotos zu schiessen. Gestern habe ich mir doch noch ein neues Stativ zugelegt, da ich für die Schnellwechselplatte meines eigentlichen Statives ca. 10 EUR plus Versandkosten gekostet hätte. Dieses Stativ habe ich neu für 17,99 EUR bekommen, also wäre es auf mehr oder weniger den selben Betrag hinaus gelaufen. Dann sind wir zunächst zum Rungenberg nach Gelsenkirchen gefahren, um dort einige Bilder zu schiessen; diese Bilder folgen aber später...

Heute haben wie das Tetraeder in Bottrop besichtigt und wieder einiges geknippst. Hier schonmal vorab ein schnelles, übereiliges Ergebnis, denn ich kann es wieder gar nicht erwarten, hier was Neues reinzustellen:


Hier der MOV-Link (2,54MB)

Als wir am Parkplatz zum Tetraeder angekommen waren, hatten wir erstmal serpentinenartig einen relativ weiten Weg die Halde hinauf zurück zu legen. Es waren wegen des super Wetters auch ziemlich viele Leute auf den vereisten und verschneiten Wegen dort oben hinauf unterwegs. Der Anstieg zog sich ziemlich, doch einmal oben angekommen, wurde man mit einem wunderbaren Blick über das westliche und südliche Ruhrgebiet belohnt! Das alleine war schon einen Anblick wert.

Auf dem Plateau der Halde waren Unmengen von Kieselsteinen, in deren Mittelpunkt ein runder Kreis aus mehreren Kieshügeln lag.



Dies mutete ein wenig einer mystischen Kultstätte an. Wir beschlossen sofort, den Mittelpunkt des Kreises für unsere ersten Panoramaaufnahmen zu wählen. Als wir damit fertig waren, wollten wir auf das tetraeder hinauf gehen.

Die ersten paar Treppen waren soweit auch kein Problem, relativ schmal aber es reichte aus. Doch als wir auf der ersten Plattform angekommen waren, war mir doch ordentlich mulmig zumute.

Wir standen so ca. 30 Meter über dem Boden auf einfachen Stahlgittern, und aufgrund des vorherrschenden Windes knarzte es doch recht strak um uns herum. Ich habe dann versucht, mich entlang des Handgeländers weiter fortzubewegen, was mir sicherer erschien :-) Es ging noch einen ordentlichen Stoss an Treppenabsätzen hinauf, und mittendrin traute sich ein junges Mädchen nicht weiter hinauf. Zu dem Knarzen kam auch noch ein leichtes Schunkeln der Stahlkonstruktion hinzu, was mein Unbehagen eigentlich noch erhöhte. Aber meine Freundin war vollkommen schmerzfrei und wollte die letzten ca. 15-20 Meter auch noch mitnehmen. Wir beide sind also durch eine Wendeltreppe weiter zur obersten Platform gegangen, welche zu meiner Erleichterung auch mit irgend welchen Bodenplatten, durch die man nicht hindurch sehen konnte, versehen.

Dort haben wir noch ein paar Bilder geschossen und sind dann aber wieder schleunigst hinunter gegangen.

Wir beschlossen, dann noch einmal zum Landschaftspark nach Duisburg zu fahren, um dort mit dem Stativ weitere Bilder aufzunehmen. Dort angekommen mussten wir aber leider recht schnell feststellen, das aufgrund der Kälte und des Eises die Aussichtsplatformen geschlossen waren, wegen der Verletzungsgefahr. Naja, was soll es, meine Freundin wurde ohnehin langsam unruhig, da sie nachdem wir lediglich gefrühstückt hatten, doch so langsam richtig Hunger bekam. Und ihr wisst wie Frauen drauf sind, wenn sie nichts zu essen bekommen...

Also haben wir nur noch schnell zwei Szenen abgelichtet und sind dann auf kürzestem Wege ab nach Hause gefahren.

Weitere Panoramen von heute im Landschaftspark und von gestern auf dem Rungenberg folgen bald...

Kategorien: , , ,

26 Januar 2006

Ice Ice Baby

Durch die knackig kalten Temperaturen zeigt die Natur wieder wunderbare Schauspiele (ihr merkt, ich habe meine Meinung gegenüber Naturbildern bereits geändert :-) )...

Heute habe ich auf unserem Balkon einige Eiszapfen entdeckt, welche sich einfach anboten, abgelichtet zu werden. Somit bekomme ich auch etwas Übung in Sachen Makrofotografie. Leider habe ich immer noch keinen Händler gefunden, bei dem ich das fehlende Stück meines Stativs beziehen kann. Also habe ich de Bilder wieder aus der freien Hand geschossen. Mit Stativ wären sicherlich wesentlich bessere Ergebnisse zu erzielen. Doch nichts desto trotz möchte ich Euch die Bilder hier vorstellen:









Ich habe mich nun auch bei der FotoCommunity angemeldet und auch gleich eine Anmerkung für eines meiner Bilder erhalten. Wie erfreulich! Da ich leider kein zahlendes Mitglied bin, kann ich nur alle zwei Tage zwei Bilder reinstellen; aber so endet das zumindest nicht mit etlichen Bildern, die eigentlich gar nicht lohnenswert sind. Des Weiteren möchte ich auch nochmal auf meine FlickR-Galerie hinweisen, welche ihr auch über den Flickr-Badge zur Rechten erreichen könnt.

Mal sehen, was für schöne Ansichten mir der gleich bevorstehende Sonnenuntergang noch so bescheren wird...Schöne Grüße und bis bald....

Kategorien: ,

25 Januar 2006

Zufall

Hallo Zusammen!

ich bin vor einigen Monaten bei der Recherche nach ehemaligen Klassenkameraden aus Meerbusch, wo ich herkomme, auf die Website eines ehemaligen Nachbarn meinerseits gelandet. Dieser Nachbar hat unter diesem Link bei FotoCommunity.de seine Fotografien und EBV's ins Netz gestellt.

Ich schaue mir gerade die komplette Galerie an und muss wirklich sagen, RESPEKT! Es sind sehr viele Natur und Blütenbilder dabei, was eigentlich nicht so mein Fall ist; aber beim Anblick dieser Pics muss ich meine Meinung doch noch einmal überdenken!

© by Gerd Knoch

P.S.:
Vor allen Dingen dieser Link wird meinen besten Freund in Paris erfreuen...

Kategorien:

24 Januar 2006

überarbeitet...

In den letzten Tagen habe ich viele unterschiedliche Tools zur Erstellung von Panoramen ausprobiert, trotz der eher mageren Qualität der Fotos, die wir aus der Hand geschossen haben. Doch erstaunlicherweise haben die verschiedenen Programme auch sehr verschiedene Ergebnisse produziert.

Ein Programm, die "Panorama Tools" von Helmut Dersch, erschien mir zwar zunächst recht kompliziert zu sein, doch diese Tools lieferten mir bisher die besten Resultate. Und das erste Ergebnis will ich Euch natürlich nicht vorenthalten:

Hier zunächst das schon gepostete, vorherige Ergebnis mit dem Programm "Ulead Cool 360"

und der dazugehörige QTVR-MOV-Link (1,37 MB)

Und hier das neue Ergebnis:

und der dazu gehörige QTVR-MOV-Link (5,44 MB)
Die Tasten "Strg" zum Rauszoomen
"Shift" zum Reinzoomen

Okay, die Datei ist um ein vielfaches Größer, aber die Kompression werde ich noch verbessern können. Für das Resultat hat es sich meiner Meinung nach gelohnt. Es ist in der Höhe alleine schon wesentlich mehr sichtbar, und auch die Qualität der zusammengefügten Stellen ist deutlich verbessert. Feedback erwünscht!

Mal sehen, was ich aus den anderen Szenen noch so rausholen kann. Und wie gesagt die Kompression bzw. Datenmenge sowie Darstellung muss noch anwenderfreundlich gestaltet werden. Doch zunächst steht erstmal Musik machen an, da am 01. Februar eine Deadline für einen Compilationbeitrag abläuft. Da will ich doch auch noch was zustande bringen...ich sag ja, überarbeitet...

EDIT:
Ich habe es gerade selbst mal aufrufen wollen...es dauert doch schon ziemlich lange. Also wer keine Broadbandverbindung hat, der muss viel Zeit mitbringen...

P.S.:
Die Fotos sind übrigens alle mit einer Canon Digital Ixus 50 aufgenommen worden. Das neue Resultat wurde nach dem "Zusammensetzen" mit Panorama Tools noch in einem Grafikprogramm nachbearbeitet

Kategorien: , , ,

22 Januar 2006

Monster Gummibärchen

So, nun sitzen wir doch schon wieder vor der Kiste...

Eigentlich wollten wir es uns vor dem Fernseher gemütlich machen und den abend ruhig ausklingen lassen. Erstmal in Wohlfühlkleidung geschlüpft, ein paar Süßigkeiten ergattert und es sich bequem gemacht.

Als wir dann genüsslich unsere Schleckereien verköstigt haben, fing meine Freundin plötzlich an zu Lachen...sie hatte verzweifelt nach ihren Lieblings-Gummibärchen in der Farbe "weiss" gesucht...ich hörte es nur knistern und mümmelte meine M&M's...sie fand ein riesiges, mutiertes Gummibärchen eben in ihrer Lieblingsfarbe und zeigte es voller Stolz. Den Anblick wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten:


Na dann wünsche ich noch guten Appetit!

Kategorien: ,

Mediapoint Düsseldorf

In den Verkaufsräumen des "Mediapoint Düsseldorf" auf der Lichtstraße 29 in Düsseldorf werden aktuelle DVD's zu unschlagbaren Preisen angeboten. Und auch Klassiker kommen nicht zu kurz.

Das Repertoire reicht von Eastern und Action über Western und Kriegsfilme, hin zu Familienunterhaltung und Kinderfilmen. Auch eine sehr gut sortierte Horror- und Erotik-Abteilung (obwohl ich mich hier nicht wirklich auskenne...) sind zu finden.Und sicherlich habe ich die ein oder andere Rubrik, welche es zu finden gibt, vergessen.

CD-Rom und DVD-Rohlinge sind dort zu einem super Preis erhältlich. Und das Ganze bei einem super nettem Team, welches Euch gerne in jeder Hinsicht berät und versucht, alles zu bekommen, was ihr an Filmen braucht!

Die Verkaufsräume werden vorraussichtlich Ende März geschlossen werden. Bis dahin sollte es sicherlich einige besondere Angebote geben, somit lohnt sich der Gang dorthin für jeden DVD-Fan auf jeden Fall! Und wer weiss, wenn ihr die Hütte überrennt, vielleicht geht es an diesem Standort dann ja doch noch weiter...oder eben an anderer Stelle...

Es sollen noch zwei 360°-Panoramen vom vorderen und hinteren Verkaufsraum des Mediapoints folgen. Leider sind die Bilder etwas unscharf geworden und ich habe sie noch nicht fertig stellen können...dies wird aber in Kürze folgen!

EDIT:
Hier ist eines der beiden geplanten Panoramen, denn die Bilder sind wirklich von mieser Qualität. Vielleicht schaffe ich es noch, demnächst mal neue Pics zu schiessen...



MOV-Link

P.S.: Dies soll kein Werbeblog werden, doch hier mache ich mal eine Ausnahme!

Kategorien: , ,

21 Januar 2006

Einzelhändler der Region...


Dieses Bild stammt von http://www.schnitzelteller.de/

Da wollte ich ja schon vor ein paar Tagen drüber berichten und wurde gerade eben daran erinnert...die Einzelhändler der Region!

Vergangenen Montag wollte ich mal bei den lokalen Fotofachhändlern etwas besorgen, um mal nicht etwas per Internet zu bestellen, sondern eben diese zu unterstützen. Ich habe hier ein recht gutes Stativ, welches völlig funktionsfähig ist. Nur leider fehlt mir das Zwischenstück zwischen Kamera und Stativ. Bevor ich mir nun ein Neues zulege, wollte ich doch zunächst mal probieren, dieses kleine Zwischenstück von einem Händler besorgt zu bekommen. Also in die "Gelben Seiten" geguckt und zwei Händler in der näheren Umgebung ausfindig gemacht. Einen habe ich angerufen...er sagte mir, es wäre besser, mit dem Stativ vorbei zu kommen, da es ja schon Unterschiede bei den Aufsätzen geben würde. Trotz Nennung des genauen Typs war mir das aber auch lieber. Also bin ich mittags kurz dorthin gefahren, um Näheres zu erfahren...

Als ich dort angekommen war, kam ich auch nach kurzer Wartezeit an die Reihe und hatte direkt den Ansprechpartner vom Telefon. Ich zeigte ihm mein Stativ und er guckte kurz bei den im Laden stehenden nach. Doch davon passte leider keiner der Aufsätze. Dann holte er einen Ringordner heraus, um nach einer weiteren Infomation des Herstellers "Vanguard" zu suchen, was er auch erfolgreich gemeistert hat. Ein Zettel war von besagtem Hersteller mit einer Rufnummer für Fragen. Ansonsten war der Zettel mit recht wenig Informationen versehen, soweit ich das überblicken konnte. "Der Hersteller sitzt ja in Holland", meinte der Verkäufer. "Da möchte ich jetzt aber nicht anrufen!" Ich nickte nur, habe dann aber gesehen, das die Rufnummer eine 0800'er-Nummer war, es hätte den Verkäufer also nichts gekostet. Und die Holländer sprechen auch alle (zumindest gebrochen) deutsch! Er ist dann nochmal kurz im Lager verschwunden, um nachzuschauen, ob nicht doch etwas da ist. Aber nein, Fehlanzeige!

Als ich fragte, was es denn in etwa kosten würde, entgegnete mir der Verkäufer:" Unter 20 EUR geht da gar nichts." Du war ich doch etwas erstaunt, denn für das Stativ hatte ich seinerzeit noch 30 oder 40 DM bezahlt! Und für so ein kleines Teil 20 Tacken! Ne!
Statt dessen wollte mir der Verkäufer eines seiner Stative andrehen, welches von der Ausstattung meinem sehr ähnelte. Also auch Wasserwage, ausfahrbare Füße, etc. Und das ab 40 EUR! Nein danke...

Da denke ich mir doch, anstatt sich mal ein wenig Mühe für den Kunden zu machen und den Händler anrufen, einen genauen Preis erfragen ist wohl echt zu viel von einem Verkäufer verlangt. Nein, dann lieber etwas anderes anbieten, wofür mehr für den Verkäufer rausspringt. Aber da kann ich auch selber in Holland anrufen und mich erkundigen! Und das werde ich auch tun!

Dann habe ich dem Verkäufer gesagt, das ich mir das noch überlege, ob ich ein neues Stativ kaufe oder nochmal wegen der Bestellung bei dem Händler komme. Anschließend habe ich das Geschäft verlassen und bin noch zu dem zweiten Fotofachgeschäft gefahren. Als ich dort hinein kam, war ein Herr mit einem Kunden "beschäftigt", sie unterhielten sich über ihre letzten Urlaubsziele. Doch kurz darauf kam eine weitere Mitarbeiterin zu mir und erkundigte sich, wie sie mir helfen könne. Ich schilderte ihr ´kurz die Problematik und erhielt sofort ein Kopfschüttel als Antwort. "Da ist nichts zu machen, keine Chance!" Na danke auch! Die geben sich ja mal richtig Mühe hier!

Diese Aktion hat mir mal wieder die Servicewüste Deutschland vor Augen gelegt! Ein bischen Einsatz um den Kunden zufrieden zu stellen und auf weitere erfolgreiche Geschäfte zu hoffen, scheint wohl nicht gerade üblich zu sein. Ich erinner mich nur, wie ich noch vor kurzer Zeit mir wirklich für jeden Kunden den Arsch aufgerissen habe, egal wie groß das Auftragsvolumen gewesen ist. Jeder Kunde sollte das beste Ergebnis zu einem guten Preis erhalten. Aber soweit kann man wohl nicht mit einem Einsatz der deutschen Einzelhändler rechen...okay, Ausnahmen bestätigen die Regel! Wenn ich eine treffe, geb ich hier Bescheid!

Doch in naher Zukunft werde ich mich wohl doch eher über das Internet erkundigen und mir da erstmal die besten Angebote raussuchen. Da muss ich mich nicht so über die Leute ärgern...

Einen schönen Abend noch

wünscht

der Profilneurotiker!

Kategorien: ,

20 Januar 2006

Nun aber die endgültige Adresse

Nach vielem Hin und Her und einigen Problemen bei der Erstellung des Blogs habe ich hier einige Verwirrung gestiftet. Zunächst war der Blog unter http://profilneurotiker.blogspot.com/ zu finden, dann nach den ersten Problemen unter http://profilneurotiker2.blogspot.com/, wo auch erstmal alles lief. Nun bin ich aber wieder zurück gekehrt auf die ursprüngliche Adresse, was gestern irgend wie nicht funktioniert hat.

Ich hoffe doch, das die bisherigen Leser sich von diesen Wirrungen nicht haben abschrecken lassen und ich sie in Zukunft wieder unter dieser Adresse http://profilneurotiker.blogspot.com/ hier weiterhin mit meinen Erzählungen, Berichten und Fotos versorgen kann.

In diesem Sinne, keep it bloggin'...

Kategorien:

One day off...

Gestern habe ich mir mal einen Tag Auszeit gegönnt...das bedeutete, einen ganzen Tag lang mal nicht auf Stellenangeboten, Bewerbungen schreiben, Anwaltsdinge klären, etc. pp. Stattdessen habe ich den Tag genutzt und bin gegen mittag nach Düsseldorf gefahren, umd dort zunächst einen Freund am Hauptbahnhof zu treffen.
Wir sind dann durch die Stadt gegangen, da ich noch einige Fotos für die Panoramen schiessen wollte. Auf unserem Weg in Richtung Altstadt sind wir zunächst an der Berliner Allee und an der dort ansässigen Börse angekommen. Von da aus ging es weiter zur Johanneskirche und zum Schauspielhaus. Da wir beide schon ein starkes Hungergefühl vernahmen, haben wir uns eine gute, alte Altstadtpizza gegönnt. Die habe ich auch schon wirklich lange nicht mehr gegessen. Doch soviel Knoblauch hätte mir der Pizzabäcker nicht unbedingt auf die Pizza hauen müssen. Naja, hat trotzdem geschmeckt!
Es ging dann weiter zum Rathaus- und Burgplatz, wo ich noch kurz ein paar Pics geschossen habe. Leider war das Wetter nicht wirklich gut, sondern eher grau in grau. Doch was soll's...Bei meinen Fotografien habe ich noch ganz zufällig in einem Bild einen smart mit abgelichtet, welchen ich vor zwei Jahren gestaltet und beschriftet habe...was für ein Zufall!
So, Fotosession war erstmal beendet, es wurde auch langsam dunkel und es schien, als würde Regen aufkommen. So sind wir dann anschließend in die Lichtstraße gefahren, zum Mediapoint Düsseldorf, wo mein sehr guter Freund im Laden seines Bruders (auch ein angenehmer Zeitgenosse) aushilft und DVD's verkauft, nähere Infos findet ihr hier.... Er war auch angenehm überrascht, uns Beide dort unangekündigt zu sehen. Somit war der restliche Arbeitstag vielleicht etwas kurzweiliger für ihn. Zwischendurch kam noch ein weiterer guter Freund hinzu, sodass wir mittlerweile ein nettes Trüppchen waren. Wir haben viel gelacht, ein wenig getrunken und eine Bestandsaufnahme der feilgebotenen Waren gemacht.
Eine halbe Stunde vor Feierabend kam auch der Bruder hinzu und machte noch die letzten Arbeiten, die anstanden. Als der Laden dann zugeschlossen war, sind wir weiter zum Schlachthof, wo der eine Kumpel wohnt. Noch kurz eine Kiste Bier und etwas für das Abendessen gekauft, und schon stand der nächste vor der Tür.
Der Abend mit den Jungs hat richtig gut getan und ich habe ständig den Zeitpunkt meiner Heimfahrt nach hinten verschoben. Und um von D'dorf zurück hierher zu kommen, ist nach 20:30 Uhr echt ein riesen Akt. Da ohnehin klar war, das ich ab GE Hbf mit dem Taxi weiter fahren muss, habe ich die Zeit auch bis zum Letzten ausgereizt. Gegen 23:20 Uhr bin ich dann losgegangen zur Straßenbahn, die mich direkt zum HBF brachte. Der Zug stand auch schon dort und schien nur noch auf mich zu warten. Also reingehüpft, und schon ging es los.

Am Hbf von GE angekommen, bin ich auf gut Glück doch noch einmal zum Busbahnhof gegangen. Doch da war nichts zu machen. Ich sah an einem anderen Bussteig eine junge Frau, welche verzweifelt wirkte und auch sagte, ds nichts mehr fahren würde. Sie fragte, in welche Richtung ich müsse in der Hoffnung, das wir uns vielleicht das Taxi teilen konnten. Ihr Ziel lag auch auf meiner Route, und somit stiegen wir dann gemeinsam in das erste Taxi, welches am Hbf stand. Der Taxifahrer war türkischer Abstammung, so etwa 40 Jahre alt. Ein sehr netter Mann, mit dem meine Mitfahrerin wohl schon im Vorfeld einen Preis ausgemacht hat, falls kein Bus mehr fahren würde. Die Route, welche der Taxifahrer nahm, war mir zunächst unbekannt und ich fragte, ob meine Begleiterin denn wisse, ob wir richtig fahren. Sie bestätigte das und kurz darauf wusste ich auch, wo wir sind. Nach nichtmal 5 Minuten kamen wir auch schon am ersten Ziel an und die junge Frau stieg aus. Ich fuhr zusammen mit Hikmet weiter Richtung Heimat und unterhielt mich noch ganz nett mit ihm. Ein Foto von sich hat er auch machen lassen, nachdem ich ihn gefragt hatte, eines von ihm zu schiessen und ob ich ihn in diesem Blog erwähnen dürfe. Klar doch, war kein Problem für ihn...doch nur das Nummernschild sollte ich aussen vor lassen, was ich von vornerein aber schon so gedacht habe. Also, hier das Bild von Hikmet (keine Ahnung, wie dieser Name geschrieben wird), dem netten Taxifahrer vom Hbf in GE. Schöne Grüße an dieser Stelle...


Kategorien:

18 Januar 2006

Art Brut @ Zentrum Altenberg in Oberhausen

Yo, wieder mal ein neues Konzert besucht in Oberhausen, im Zentrum Altenberg. Das ist eine ehemalige Zeche, welche für das moderne Entertainment umkonzipiert wurde. Hier finden also, nachdem die Kumpels alle abgezogen sind, Konzerte, Parties, Kunstaustellungen, etc. statt...

Den Weg dorthin haben wir auch wieder gut gefunden, doch wir hatten wenig Zeit. Um 20 Uhr war Beginn des Konzertes, da sind wir gerade mal losgefahren! Doch durch den relativ kurzen Weg sind wir recht zeitig dort angekommen....Die Vorgruppe,

The Chalets, war schon voll zugange! Und die waren auch nicht schlecht! Etwas "lahmer" als "A.M.Thawn" am Samstag vor "The Robocop Kraus", aber meine Erwartungen waren bei Weitem nicht so hoch gesteckt wie bei dem Konzert von Samstag. Und doch waren sie auch nicht von mir unterbewertet, denn Art Brut sind momentan die britische Band schlechthin! Man muss sie einfach kennen! Aber das haben wir ja schon lange hinter uns gebracht, nun interessierte uns, wie die Band live so rüberkommt. Und das tut sie ganz und gar nicht schlecht!

Die Vorgruppe hatten wir also gut überstanden, was jetzt eigentlich zu mies klingt! Die waren wirklich gut, erinnerten mich ein wenig an "Pretty Girl Make Graves", was eigentlich ein super Kompliment ist. Also wir im Zentrum Altenberg angekommen sind, haben wir uns, wie gewohnt, erstmal was zu Trinken besorgt. Da ich meine Blättchen vergessen hatte, musste ich auch noch los zum Kippenautomaten, was ich ja eigentlich gar nicht mag. Aber der Nikotinsucht halber geht das dann auch irgendwie. Also Kippen besorgt, Getränke organisiert, und ab ein wenig in den Pulk hinein. Wir sind auch einige Meter nach vorne, und etwas weiter in die Mitte gekommen, doch dann war irgenwann Schluss. Wir hatten somit einen recht netten Platz ergattert und hofften auf die Umbaupause, um uns weiter in Richtung Bühne vorzukämpfen. Nicht weit von uns standen einige Personen, die meine Freundin als einige unserer ehemaligen Nachbarn aus GE erkannt hat, die uns etliche Nächte des Schlafes beraubt hatten. Ich war mir zunächst nicht sicher, doch von Minute zu Minute dachte ich, das sind die...und tatsächlich, irgenwann habe ich, nachdem ich eine zweite Person identifizieren konnte, die Jungs aus GE erkannt. Sie haben sich auch einige Male an uns vorbei gedrängt, um neues Bier zu besorgen; mussten uns dabeí auch bitten, etwas Platz zu machen, doch keine Ansprache von denen; und von uns natürlich auch nicht. Die Leute haben uns etliche Nächte Schlaf und einige Nägel für meinen Sarg gekostet, von daher sah ich es nicht ein, den ersten Schritt zu machen und die Leute anzusprechen. Arschlecken! Wer nicht will, der hat schon! Obwohl es eine bessere Gelegenheit, um die damals vertrackte Situation aufzuklären, niemals wieder geben wird! Was soll's, die führen ihr Leben, wir Unseres!

Dann waren die Chalets fertig (eigentlich eine recht gute Band, nur war ich auf rockigeres eingestellt) und es war an der Zeit, sich ein neues Bierchen zu besorgen. Gedacht, getan! Meine Freundin wartete kurz, bis ich dann zurück gekommen bin. Und recht schnell fing auch der Haupt-Act

Art Brut an zu spielen. Die Band wurde ebenfalls frenetisch empfangen, und sie fing ebenso wie The Robocop Kraus an mit einem richtig gutem Stomper des Art Brut-Debutalbums...Und die Menge tobte...und wir mit!!! Der Köbi aus GE stand wohl auch direkt hinter mir, doch eine Konservation ist nicht zu Stande gekommen! Schade eigentlich! Aber was solls! Wir feiern lieber die Band Art Brut. Der Sänger hat eine dermaßen eigene Art an sich, so typisch englisch, arrogant, und sein Sprechgesang macht die ganze Show nur noch geiler! Das, was er so von sich gibt, ist echt so ein lankonisches, arrogantes Gelaber, dass er schon mit einigen Sänger-Kollegen aus England in Clinch gekommen ist. Wie z. B. mit dem Sänger von Bloc Party, die Beiden sind sich überhaupt nicht grün! Aber ich mag es sehr gerne, diesen Sänger verbal flanieren zu hören...herrlisch! Das gesamte Konzert an sich war auch so ziemlich der Hammer, die Venue war um einiges größer als auf dem Robo-Konzert, doch das war trotz der kleinen Location, oder gerade wegen der kleinen Location, schon besser. Wobei es auch wirklich schwierig ist, die Stimmung und Energie von letztem Samstag zu übertreffen. Und das noch, wo The Robocop Kraus momentan meine liebste Band ist! Doch allemal waren Art Brut richtig gut, keine Frage! Das Konzert beinhaltete die kompletten Smasher des aktuellen (Debut)Albums und ging gut in die Beine. Ein paar Pics findet ihr hier...
Das Konzert war nach einer Zugabe mit drei Songs vorbei, und wir waren auch bestrebt, recht schnell zum Auto und dann nach Hause zu kommen. Doch alles in Allem war dieser Abend auch wunderbar, und ist wiederholungsfähig...also warten wir auf's nächste Konzert...aber gerne doch! Bis dahin, macht es gut...

Euer Profilneurotiker!

Kategorien: , ,

Shit, Scheisse, Merde*

Ich habe mir irgend wie den Blog zerschossen, keine Ahnung, wieso, weshalb, warum...alle bilder weg, einfach so!

Ich versuch das mal aufzukären...wünscht mir Glück!

EDIT:

So, die Bilder sind jetzt wieder da, nachdem sie jetzt mit meinem Webspace verlinkt sind. Komischerweise hat es nicht funktioniert, die Fotos hier bei Blogger hochzuladen...Aber solange es so funktioniert, umso besser.

*Der Titel ist übrigens von der Band !!! geklaut...

Kategorien:

17 Januar 2006

Weitere Panoramen aus Duisburg

So, hier folgen noch ein paar Panoramen von unserer Fotosession am Sonntag:

Szene 4 - keine 360°!

MOV-Link Szene 4 (762 KB)


Szene 5 - 360°

MOV-Link Szene 5 (1,63 MB)


Szene 6 - 360°

MOV-Link Szene 6 (1,94 MB)


Szene 8 - keine 360°!

MOV-Link Szene 8 (1,37 MB)


Szene 9 - keine 360°!

MOV-Link Szene 9 (1,85 MB)


Szene 10 - 360°

MOV-Link Szene 10 (2,34 MB)


Szene 11 - keine 360°!

MOV-Link Szene 11 (1,46 MB)


Szene 13 - 360°

MOV-Link Szene 13 (4,91 MB)

Kategorien: , , ,

Erste Panoramen aus Duisburg

Hallo!

Hier kommen mal die ersten Ergebnisse der Bilder, die wir in Duisburg geschossen haben. Die Qualität der Bilder und Übergänge ist natürlich noch stark verbesserungsfähig, aber dafür, das die Bilder alle aus der Hand geschossen sind, also ohne Stativ, lohnt sich ein Blick darauf dennoch...

Hier erstmal die JPG's:

Szene 1 - keine 360°

und hier der MOV-Link Szene 1

Szene 2 - 360°

MOV-Link Szene 2

Much more is about to follow soon...

Hallo!

Hier kommen mal die ersten Ergebnisse der Bilder, die wir in Duisburg geschossen haben. Die Qualität der Bilder und Übergänge ist natürlich noch stark verbesserungsfähig, aber dafür, das die Bilder alle aus der Hand geschossen sind, also ohne Stativ, lohnt sich ein Blick darauf dennoch...

Hier erstmal die JPG's:

Szene 1 - keine 360°

und hier der MOV-Link Szene 1

Szene 2 - 360°

MOV-Link Szene 2

Much more is about to follow soon...

Kategorien: , , ,

16 Januar 2006

Landschaftspark Duisburg-Nord

Hallo Zusammen!

Am Sonntag, den 15.01.2006, sind wir, nachdem wir aus unserem Tiefschlaf bedingt durch das zuvor besuchte Konzert aufgewacht sind, gegen 13 Uhr losgefahren zum Landschaftspark Duisburg-Nord, um dort einige Fotos für meine 360°-Panoramen zu schiessen. Das Wetter war herrlisch, ein richtig klirrend kalter Tag bei wunderbar blauem Himmel. Die Chance wollten wir Beide uns nicht entgehen lassen, und meine Freundin ist ohnehin immer froh, wenn wir etwas unternehmen. Und das Beste ist, das der Besuch im Landschaftspark absolut kostenlos ist!

Also gut, wir sind losgefahren und ich habe die zuvor ausgedruckte Route natürlich vergessen. Aber ich hatte mir den Weg dorthin recht gut einprägen können, sodass wir dann halt ohne Wegbeschreibung losgefahren sind. Den Weg dorthin haben wir auch sofort gefunden, wie schön.

Wir haben dann unsere paar Sachen gepackt und sind auf das Gelände gegangen. Die gesamte Kulisse dort ist schon extrem imposant. Und da ich schon immer auf alte Fabrikanlagen stand, fühlte ich mich auch gleich wohl dort. Ich hatte ja zunächst vor, in Gelsenkirchen auf die Halde Rungenberg

und danach zum

Tetraeder in Bottrop zu fahren, doch die Idee meiner Freundin, nach Duisburg zu fahren, war goldrichtig!
Wir sind dann einfach mal quer in das Gelände im Landschaftspark gegangen, auf die ersten "Gebäude" zu. Einige Stellen waren durch Zäune abgesichert und waren somit nicht zugänglich. Dann entdeckte ich aber eine Treppe, welche nicht abgesperrt war und es war auch kein Schild "Betreten verboten" zu sehen. Also sind wir kurzerhand dort hinauf gegangen. Die Treppe führte in ein tierisch hohes Gebäude hinein, in welchem ohne Ende Rohre, Verbindungen und lauter Undefinierbares zu sehen war.

Schon der Wahnsinn, wie das alles aussah. Die Treppen führten immer weiter hinauf, einige Leute kamen uns auch entgegen. Somit waren wir also wirklich in einem frei zugängigem Bereich. Wir stiegen immer weiter hinauf, vorbei an "Bühne 6 = 57,irgendwas Meter hoch"....es ging noch einige Bühnen oder Ebenen weiter hinauf, sodass wir letztendlich sicherlich auf einer Höhe von ca. 80 Metern waren. Ganz oben angekommen war eine recht große Aussichtsplattform, von welcher man aufgrund des guten Wetters auch eine herrliche Aussicht hatte.


Wir sind anschließend dann wieder herunter gegangen und haben das Areal weiter erkundet. Es war wirklich eine ganze Menge zu entdecken, was man an einem Tag gar nicht alles schaffen kann. Und wie das Ganze erst aussehen muss, wenn man in der Dunkelheit hier ist und alles farbig beleuchtet wird! Das steht auf jeden Fall in naher Zukunft mal an!

Wir haben also noch einige Bilder geschossen, bis der Chip voll war. Meine Freundin hatte auch langsam Hunger und Lust auf eine heisse Schokolae bekommen, sodass wir dann erst einmal eine dort ansässige Gastronomie aufgesucht haben. Dort waren leider alle bequemen Plätze belegt, sodass wir uns erst einmal an einen Stehtisch gestellt hatten und darauf warteten, unsere Bestellung aufgeben zu können. Ich war schon voller Euphorie, denn wir wollten eigentlich die Bilder von dem Speicherchip auf den Laptop überspielen, und dann noch eine zweite Runde angehen. Doch die Euphorie wurde dahingehend getrübt, als das wir ewig darauf gewartet haben, bedient zu werden. Ein anderer Tisch mit Hockern wurde in der Zwischenzeit frei, also haben wir uns kurzerhand dorthin gesetzt. Aber Bestellung immer noch nicht aufgegeben! Ich habe meine Zigarette aufgeraucht und wir waren schon fast in Begriff, wieder zu gehen, da kam die Bedienung dann doch endlich. Also kurz etwas zu Trinken bestellt; das mit dem Essen hatten wir nun doch abgehackt, da der Platz recht dreckig gewesen ist. Als wir fertig waren, konnte ich auch recht schnell bezahlen, oh Wunder! Als wir dann in Richtung Auto gingen, eröffnete mir meine Freundin, das es ihr nicht so gut ginge und lieber nach Hause fahren wolle. Meine Enttäuschung war entsprechend groß, da ich gerne noch das Gasometer und die Gebläsehalle aufgesucht hätte. Und da es langsam dem Abend entgegen ging, war auch ein schönes Licht zu erwarten. Doch ich wollte sie auch nicht weiter quälen und so sind wir dann doch nach Hause gefahren. Der Landschatfspark läuft uns ja nicht weg!

Zu Hause angekommen haben wir dann sogleich die Bilder betrachtet und ich habe die Satandalone-pics mal bei Flickr hochgeladen, welche ihr euch hier anschauen könnt. Die Panoramen sind noch nicht ganz ausgereift, sobald dies aber der Fall ist, werde ich sie auch auf meine Website www.profilneurotiker.com stellen, oder aber hier hinein!

Lieben Gruß und bis bald...

Kategorien: , , ,

The Robocop Kraus @ Gleis22 in Münster, 14.01.2006

Vergangenen Samstag war es endlich soweit: Meine Helden "The Robocop Kraus" aus Nürnberg waren zu Gast im Gleiss22 in der wunderschönen Stadt Münster. Der Einlass war um 20:30, Beginn recht pünktlich um 21:00.

Wir sind so gegen 20:00 von zu Hause aus losgefahren. Leider doch nicht mit Bus und Bahn, wie es zuvor angedacht war, damit meine Freundin auch mal etwas trinken kann. Leider stellten wir kurz zuvor fest, das wir im Laufe der Nacht nicht mehr zurück nach Hause gekommen wären. Und ein Taxi ab Essen oder Recklinghausen war uns zu teuer. Also sind wir doch mit dem Auto losgefahren. Aufgrund der Temperaturen, die draussen herrschten, war dies aber gar nicht so verkehrt. Und wir konnten uns schon einmal schön mit der richtigen Musik in angemessener Lautstärke auf den bevorstehenden Auftritt der Band heiss machen.

Den Weg zum Gleis22 haben wir super gut gefunden, wir sind auf direktem Kurs dorthin gesteuert und waren kurz vor 21:00 vor Ort. Am Eingang hatte sich eine kleine Schlange gebildet und es standen noch einige Leute draussen herum, die noch ihre Getränke leermachen mussten oder auf Freunde gewartet haben. Wir haben uns aber sofort, auch weil es so arschkalt war, in die Schlange eingereiht und sind dann in die Venue eingedrungen. Zuvor hatten wir noch mitbekommen, dass das Konzert der Robo's in Köln (welches wohl am Vortag gewesen sein muss, oder eben auch nicht gewesen ist) abgesagt worden ist. Somit standen ein paar Leute vor der Tür, die keine Karten mehr hatten und irgendwie versucht haben, doch noch welche zu bekommen oder auf das Mitleid der Türsteher hofften. Doch der Laden war restlos ausverkauft, was man auch beim Eintreten in die Location schnell bemerkt hatte. Es war wirklich proppevoll hier. Wir haben uns zunächst Getränke geholt und dann versucht, einen Platz vor der wirklich extrem kleinen Bühne zu ergattern, was bei den Massen der Menschen gar nicht so einfach gewesen ist. Doch eine kleine Lücke vorne links vor der Bühne war noch frei, in welche wir uns einfügten. Vor uns stand ein kleines Grüppchen junger Mädchen. Also, die waren alle höchstens um die 18 Jahre alt. Eine davon, die Zappeltrine, stand genau vor mir. Noch lief Musik vom Band, und wenn die Musik etwas tanzbarer wurde, ging Zappeltrine für kurze Augenblicke immer heftigst ab. Sie schlug ihren Kopf im Takte ziemlich stark hin und her, der Hüftschwung war auch nicht ohne. Meine Freundin und ich schauten uns nur erstaunt und extrem belustigt an! Diese kurzen Attacken der Zappeltrine hielten aber meist nie länger als 30 Sekunden an. Dann war noch eine weitere Person anwesend, welche uns bleibend in Erinnerung geblieben ist. Und zwar ein Typ, der hinter mir stand. Er heisst nun der "Schnaufer" oder das "Pferd", denn wir bekamen ständig einen wirklich heftigen Atemstoß von ihm am Hinterkopf ab. Das ist ja grundsätzlich gar nicht weiter schlimm, doch dies zog sich ziemlich lange hin. Ich dachte, der arme Jung bekommt gleich keine Luft mehr, so wie der am Schnaufen ist.

Dann waren die ersten Töne der Instrumente zu vernehmen, die Vorgruppe "Am Thawn" war dabei, ihre Instrumente zu stimmen.

Und plötzlich ging es mit einem Satz los; einige der jungen Mädchen zuckten richtig zusammen, da man nicht damit gerechnet hat, das es so ruckartig losgehen würde.
Der schwarze Vorhang aus schwerem Samt öffnete sich per Handbetrieb und vor uns legte die Vorgruppe mächtig los. Insgesamt waren es glaube ich 5 Jungs, doch so genau weiss ich das nicht, da wir leicht hinter der linken PA-Box standen. Aber ich muss echt sagen, die Band überzeugte mich vom ersten Moment an. Respekt! Auch meiner Freundin gefielen die Jungs richtig gut und wir wippten recht angetan im Beat mit. Klanglich macht die Band einen Sound in etwa wie At The Drive-In in Verbindung mit Delorean, also sehr rockig und extrem tanzbar! Auch die Stimme, oder Stimmen, kamen richtig gut! Die Songs waren auch entweder endlos lang oder aber die Band hat die Songs ineinander übergehen lassen, was ich eher vermute. Es waren nur wenige Breaks in ihrem Auftritt, in denen die Musiker teilweise die Instrumente gewechselt haben. So zum Beispiel der Lead-Gitarrist, welcher sich dann mal zwischendurch an ein zweites Drumset gesetzt hat. Und zwei Drummer zusammen find ich ja immer richtig gut! Das Schlagzeug wurde auch teilweise etwas alternativ eingesetzt, indem der Gitarrist/Drummer2 nicht auf die Felle, sondern auf die Ränder der Toms etc. geschlagen hat und damit recht vielseitige Sounds herausgeholt hat. Der Auftritt ging so in etwa eine halbe, dreiviertel Stunde, in der ich mein kleines 03'er Bierchen natürlich schon längst geleert hatte. Auch hatten wir beide noch immer unsere Jacken am Leibe und wollten diese endlich loswerden. Also kämpften wir uns den Weg zurück zur Theke, um dort neue Getränke zu ordern. Das war aber gar nicht so leicht, da der Laden sich noch weiter stark gefüllt hatte. Eine Garderobe konnte ich auch nicht ausmachen, also legten wir unsere Jacken zu ein paar anderen, welche auf einem Barhocker in dem Gang Richtung Toilette lagen. Dann Getränke organisiert, und dann wollten wir auch wieder vor die Bühne, um einen guten Platz für The Robocop Kraus zu bekommen. Ich dachte mir dann, durch die Masse von Leuten möchte ich mich nun nicht gleich nochmal kämpfen müssen, um etwas zu Trinken zu bekommen; also habe ich mir kurzerhand noch ein zweites NullDreier mitgenommen. Ab durch die Massen und einen guten Platz vor der Bühne geangelt!

Dann ging es auch schon ziemlich rasch los mit

The Robocop Kraus. Die Band wurde schon beim Öffnen des Vorhanges frenetisch bejubelt und gefeiert. Hey, die haben doch noch gar keinen einzigen Ton von sich gegeben! Aber ich muss auch gestehen, meine Erwartungen an die Band und an diesen Abend waren sehr hoch gesteckt. Und das trotz eines kleinen Schocks, den ich an diesem vormittag erlebt hatte und der meine Stimming zunächst extremst gedrückt hatte. Doch das war nun alles vergessen und ich freute mich nur noch auf die Band. Es ging auch gleich mit einem Smasher des neuen Albums los, ein guter Song, bei dem man am Ende so richtig mitgröhlen kann. Das ist ohnehin bei vielen Songs von The Robocop Kraus so.

Viele sehr gute Melodien mit Gröhlfaktor zum richtig mitgehen! Der Sänger hing sich auch direkt beim ersten Song an eine Querstrebe, die direkt über der Bühne an der Decke hing, ins Publikum hinein. Die Decke war übrigens recht niedrig, was man später noch deutlicher zu sehen bekam. Die Band war also von Anfang an richtig gut drauf und voll in Ihrem Element, was man den Jungs auch ansehen konnte! Das Publikum erfuhr dann auch nochmal von dem Sänger, was es mit dem ausgefallenem Konzert in Köln auf sich hatte. Der Bassist war wohl am Vortag auf der Intensiv-Station, wieso, weshalb, warum, haben wir natürlich nicht erfahren. Aber es hieß, der Bassist war gestern kurz tot, und umso mehr freue sich die Band, ihn heute mit dabei zu haben. Da wunder ich mich echt, was da vorgefallen sein muss. Und das der gute Mann schon wieder auf einer Bühne steht, Respekt! Und ihm waren auch keinerlei Schwächen anzusehen, er ging richtig gut mit. Wie auch, bei der Musik, die die Band so von sich gibt...Es ging also richtig, richtig gut weiter bei dem Konzert; die Band hatte das Publikum gut im Griff, indem wir alles mitmachten. Einmal sollten alle in die Hocke gehen oder sich hinsetzen, der Sänger machte einige interessante Bewegungsabläufe und ich habe es natürlich nicht geschafft, die Kamera rechtzeitig für diesen wunderbaren Anblick zu zücken. Ich hatte die ganze Zeit voher darauf gewartet, den Sänger nochmal zu erwischen, wenn er sich an diese Querstrebe hängt, aber leider negativ. Als ich dann endlich die Kamera weggepackt hatte, kam es zu dieser Situation und ich war natürlich nicht schnell genug...aber egal. Ich weiss gar nicht mehr, wie lange der erste Abschnitt ging, denn meine Freundin und ich waren richtig gut am mitfeiern und mitsingen, sodass wir die Zeit gar nicht mitbekommen haben. Und The Robocop Kraus haben fast nur Abgeh-Songs gespielt, herrlisch! Ein Höhepunkt war, als sich der Sänger Stagediving-mäßig von den Leuten auf Händen durch das Publikum hat tragen lassen. Dies ist der Punkt, an dem man wirklich gemerkt hat, wie niedrig die Decke doch gewesen ist. Einige Pics findet ihr in meinem Flickr!
Dann, irgendwann nach vielen Songs, verabschiedete sich die Band und das Publikum rastete förmlich aus, ein riesen Jubel ging hier ab! Demnach ließen die Jungs auch nicht lange auf sich warten und kamen zu einer Zugabe wieder auf die Bühne zurück. Einige kurze Worte und Dank gesagt, und dann ging es wieder volle Pulle nach vorne! Feierei, die Zweite!
Wir gingen abermals richtig gut mit und feierten, wie es eben nur ging. Ich glaube, zwei oder drei Songs hat die Band noch gespielt, bevor sie sich wieder verabschiedete. Doch da haben sie die Rechnung nicht mit dem Publikum gemacht! Von welchem ich übrigens finde, dass es einen sehr hohen weiblichen Anteil gegeben hat, vor allen Dingen im Bereich vor der Bühne. Und ich fand, dass das Publikum recht jung gewesen ist, so im Durchschnitt Mitte/Ende 20. Trotz allem, das Publikum ging nochmal richtig ab, Zugabe-Schreie schallten durch den Raum und die Band kam wirklich noch ein drittes Mal auf die Bühne, womit ich ehrlich gesagt nicht mehr gerechnet hatte. Es ging auch noch einmal richtig zur Sache und danach kündigte der Sänger eine Ballade an. Auf dem neuestem Album "They think they are The Robocop Kraus" gibt es auch eine Ballade, von der ich annahm, dass es sich um diese handeln würde. Doch nein, es war ein Song zu hören, den ich noch gar nicht kannte! Und dabei war ich der Meinung, alle Alben von The Robocop Kraus in- und auswenig zu kennen...Naja, gibt es wieder was Neues zu entdecken...Wir haben uns die Ballade ein Weilchen angehört und ergriffen dann aber die Möglichkeit, uns an ein paar Mädels anzureihen, welche sich vor uns den Weg durch die Massen gebahnt haben.

Zunächst haben wir unsere Jacken zurück geholt, welche glücklicherweise keinerlei Schaden genommen haben und noch immer an der Stelle gewesen sind, wo wir sie abgelegt hatten.
Dann wollte ich gerne noch ein Getränk zu mir nehmen und ein paar Merchandising-Artikel abstauben. Es gab drei unterschiedliche T-Shirts, wovon mir aber nur eines gefiel. Und alles nur in Men-Cut, also keine Frauen-Shirts dabei gewesen. Zusätzlich wollten wir Beide noch ein Button haben und die zwei Poster, die zum Verkauf standen, wollten wir auch gerne haben. Ich habe meiner Freundin also etwas Geld gegeben, um die ganzen Artikel zu bezahlen.

25 EUR hatte ich Ihr gegeben, 11 EUR habe ich zurück bekommen! Unglaublich, wie preiswert die ganzen Sachen doch waren. Ich hatte wirklich mit mehr gerechnet. Meine Freundin hatte also direkt beim Sänger dieses, wie ich finde, wunderschönes Shirt gekauft...nebst den zwei Buttons ("Welche willst du haben?" "Egal, gib mir einfach irgend welche!") und eben die zwei Poster. Herrlisch! Meine Freundin war noch hin und weg, mit dem Sänger (Anm. d. Red.: Hier auch mal der Name: Thomas!) selbst gesprochen zu haben...so ist sie!
Wir haben dann also unsere sieben Sachen gepackt und sind hinaus gegangen. Eigentlich stand noch Indie-Party im Gleis 22 an, aber wir wollten doch lieber nochmal in die Innenstadt, um ein paar Fotos für meine 360°-Panoramen zu schiessen. Also haben wir kurz die Sachen im Auto abgelegt und sind dann in Richtung Altstadt gegangen. Wir waren im vergangenem September schon einmal in Münster, um uns die Stadt anzusehen, daher wusste ich in etwa, wie wir gehen mussten. Dachte ich!
Ich sah immer wieder Orte, die mir bekannt vorkamen und sagte, "da müssen wir lang, das kenne ich"...doch meistens war es doch nicht das, was ich gemeint hatte. Meine Freundin wurde langsam schon ungeduldig und ängstlich, nachts durch eine fremde Stadt zu schlendern. Wir könnten uns verlaufen, oder aber überfallen werden. Und wir hatten nichts zur Verteidigung dabei. Doch ich versuchte sie zu beruhigen und sagte, "es wird uns nichts passieren und wir werden uns auch nicht verlaufen. Bis zu dem Platz gehen wir noch! Da kommt bestimmt die Ecke, wo wor hin wollen!" Leider war das immer noch nicht die richtige Stelle. "Also dann noch zu der Kreuzung da vorne, dann gehen wir zurück!" Da waren wir aber immer noch nicht richtig, doch wir wussten beide, das es nicht mehr weit sein kann. Und schließlich haben wir die Stelle dann doch noch gefunden, welche ich zuvor in Erinnerung hatte. Habe leider den Straßennamen vergessen, aber es ist die ganz berühmte Kulisse, die auch schon einige Male z. B. beim Tatort zu sehen war. Wunderbar! Ich habe also meine Fotos geschossen, bis dann das Akku auch leer war. Leider hatte ich kein Stativ und keine Möglichkeit, die Kamera irgendwo drauf zu legen. Daher sind die Bilder leider alle sehr verrauscht und von eher schlechter Qualität. Aber die Aktion hat uns trotzdem Spass gemacht.

Auf dem Rückweg zum Auto kamen wir noch bei einem McDonald's vorbei, bei dem ich uns noch etwas zu Essen gekauft habe. "Zwei Cheeseburger"-Menues gibt es aber anscheinend nicht mehr, so habe ich alles einzeln gekauft. Nach dem Verzehr dieses eher mageren Menues, welches auch überhaupt nicht mehr frisch gewesen ist, sind wir weiter in Richtung Auto gegangen. Unterwegs war eine Gruppe Jugendlicher, die sich sehr lautstark miteinander "unterhalten" haben, und ich merkte, wie meine Freundin schon etwas nervös wurde. Doch wir waren nicht alleine, einige andere Passanten waren auch noch unterwegs. So konnten wir unbehelligt an dieser Szenerie vorbeigehen und schnurstracks zum Auto gehen. Den Weg zurück haben wir auch wieder sehr gut gefunden. Dann also ab ins Auto und Musik an...natürlich The Robocop Kraus. Doch durch die extreme Lautstärke des Konzertes fehlten uns beiden etwas die Höhen bei dem, was wir hörten. Wir haben noch kurzerhand bei Burger King angehalten, da ich immer noch ein gewisses Hungergefühl verspürte. Kurz einen "Double Cheeseburger" geholt, an der Tanke nebenan noch ein echtes NullFünfer-Bier und dann durchgestartet. Wir sind auch richtig gut wieder aus Münster heraus gekommen und waren eine knappe Stunde später, gegen 3 Uhr morgens dann, wieder zu Hause. Dann haben wir uns noch kurz die Bilder angeschaut und sind danach relativ schnell in die Koje gefallen.

Das war also unser Besuch in Münster mit diesem wirklich riesigem Konzert.!Wer sich mal einen Eindruck über The Robocop Kraus live verschaffen möchte, der findet unter www.fabchannel.com ein mitgeschnittenes Konzert der Band aus dem Paradiso in Amsteram. Es lohnt sich auf jeden Fall, da einmal rein zu schauen. Des Weiteren findet ihr hier einige Fotos des Konzertes.

Am Mittwoch, den 18.01., steht das Konzert von Art Brut im Zentrum Altenberg in Oberhausen an. Mal sehen, wie das so wird...

Macht es gut

Kategorien: , ,

12 Januar 2006

Zurück vom AV...

Hallo liebe Freunde des alltäglichen Wahnsinns.

Ich kehre gerade von meiner Arbeitsvermittlerin der Bundesagentur für Arbeit zurück. Nennen wir sie hier mal, aus datenschutztechnischen Gründen, Frau Müller-Lüdenscheidt. Frau Müller-Lüdenscheidt ist eine sehr nette Person, was man von den Mitarbeitern der Bundesagentur ja eigentlich eher vermisst. Sie scheint so Mitte 20 zu sein, also etwas jünger als ich. Ich hatte um 14.30 Uhr einen Termin bei Frau Müller-Lüdenscheidt, war aber schon gegen 14.15 Uhr zugegen. Ich wollte aber nicht vor dem eigentlichen Termin an Ihrer Tür anklopfen, da sie ja noch ein Gespräch mit einem anderen Arbeitssuchenden hätte haben können. Doch kurz darauf öffnete sich ihre Tür, und Frau Müller-Lüdenscheidt kam hinaus. Ich fragte, "sind sie "Frau Müller-Lüdenscheidt"?". "Ja, und sie müssen Herr XX sein". "Genau der bin ich". So oder so ähnlich lief der erste verbale Kontakt ab. Frau Müller-Lüdenscheidt sagte, sie müsse noch kurz weg, käme aber sofort wieder. Ich entgegnete ihr, das ich ja ohnehin zu früh sei und das dies kein Problem wäre. Keine fünf Minuten später kam sie auch schon zurück und fragte, ob wir denn mit dem Gespräch schon beginnen wollen oder ob ich auf den Termin von 14.30 Uhr bestehen würde. Ich sagte natürlich, das wir auch gerne sofort mit dem Gespräch beginnen könnten. Gesagt, getan.

Wir betraten also Frau Müller-Lüdenscheidt's Arbeitsraum und ich packte erst einmal meine Unterlagen aus, welche ich zuvor alle schön in einem Aktenordner einsortiert hatte. Zunächst fragte Sie mich, ob die Kündigung zum 31.01.2006 wäre. Darauf konnte ich ihr nur antworten, das dies gar nicht so sicher wäre, da mein ehemaliger Chef mir nicht fristgerecht gekündigt habe. Er hat gestern von mir ein Einschreiben mit Rückschein erhalten, in welchem ich von ihm fordere, meine Kündigung fristgerecht zum 28.02.2006 zu erstellen und mir mein Arbeitszeugnis auszustellen. Er erhielt von mir eine Frist zum 18.01.2006. Wenn ich bis dahin nichts hören würde, würde ich meine Klage beim Arbeitsgericht einreichen. Ich vermute auch mal, das es darauf hinauslaufen wird.

Als nächstes wollte Frau Müller-Lüdenscheidt wissen, warum ich denn überhaupt eine Kündigung erhalten habe? Darauf konnte ich ihr nur antworten, das ich dies auch nicht so genau wisse. Laut Arbeitsbescheinigung, welche mein Arbeitgeber von seinem Steuerbüro hat ausfüllen lassen, aus betriebsbedingten Gründen. Doch da wir am 22.12.2005 einen kleinen (oder doch großen) Disput hatten, rührt die Kündigung eher daher. Am 04.01.2006, also dem Tag, an dem ich meine Kündigung erhielt, sagte mein ehemaliger Arbeitgeber, er habe sich das Ganze ein dreiviertel Jahr lang angeschaut und käme mit mir nicht mehr klar. Da frage ich mich doch ernsthaft, was das soll! Er als Arbeitgeber hätte mir ja vorher mal was sagen sollen, eine Abmahnung schreiben sollen oder Ähnliches. Aber nein, nichts dergleichen! Er legt sich sowieso alles so zurecht, wie es ihm am Besten passt. Ich hätte ihm seine Kompetenzen abgesprochen. Da frage ich mich doch wirklich, welche Kompetenzen! Das Einzige, was er gemacht hat, war den halben Tag zu telefonieren; davon größtenteils private Gespräche, welche meist um Fußball oder ähnliches Banales gingen. OK, er ist der Chef des Unternehmens, aber es ist doch wirklich scheisse, wenn Du auf einen Anruf eines Kunden wartest oder aber die Leitung den halben Tag wegen so einem Mist blockiert ist. Als weitere Tätigkeit hat er dann einmal monatlich, unter großem Gestöhne, das Kassenbuch gemacht. Das kann ich nun wirklich nicht, also war es seine Aufgabe. Und zu guter Letzt ist er mit unseren Außendienstmitarbeitern zu den Klebejobs gefahren. Die AD'ler hat er aber in den wenigsten Fällen unterstützt, obwohl er damit immer geprahlt hat. Wie anstrengend das doch gewesen sei, und die scheiss verstopften Autobahnen, etc. . Nein, ganz im Gegenteil! Er hat die AD'ler eher von der Arbeit abgehalten, weil er mal hier, mal da ein Schwätzchen halten musste. Die AD'ler kamen sich auch schon als Alleinunterhalter für ihn vor. So habe ich es Frau Müller-Lüdenscheidt natürlich nicht erzählt, so waren und sind aber meine Eindrücke. Ich habe ihr erzählt, das er Kundenaquisition am Telefon betrieben hat, monatlich das Kassenbuch erstellt hat und mit den AD'lern rausgefahren ist. Die restlichen Arbeiten, also fast alles, habe ich größtenteils alleine erledigt. Mit wenigen Ausnahmen, bei denen unsere Teilzeitkraft, nennen wir ihn mal den Wikinger, mir unter die Arme gegriffen hat.

Naja, also habe ich erwähnt, das die Kündigung eher aus dem Grunde des Disputes erfolgt sei, und das mit dem Dreivierteljahr und den Kompetenzen. Frau Müller-Lüdenscheidt konnte mir aber nur zustimmen, das normalerweise ein Arbeitgeber vorher eine Abmahnung zu schreiben hat und dass das doch eher ungewöhnlich sei. Nichts desto trotz habe ich die Kündigung erhalten und der Wikinger ist nun an meine Stelle getreten. Na viel Spass, sage ich da nur!

Als ich in meinem Ordner blätterte, fiel Frau Müller-Lüdenscheidt auch gleich das "Arbeitspaket zur Vorbereitung des Vermittlungsgespräches - Teil 2" auf, welches ich natürlich im Vorfeld abgearbeitet hatte. Sie sagte, es wäre besser gewesen, wenn sie dieses schon vorher erhalten hätte. Doch davon wurde mir nichts gesagt. Es hieß lediglich, ich solle das Paket durchgehen und bei meinem Termin mit dem AV mitbringen. Gesagt, getan! Naja, dann habe ich es ihr halt jetzt ausgehändigt. Darin geht es um meinen bisherigen Verdienst, meine Gehaltsvorstellungen, die Zeit, die ich bereit bin zu pendeln (ohne Führerschein natürlich richtig klasse), um meine persönliche Zielfestlegung, meine Sprachkenntnisse, meine beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten, Erfahrungen, EDV-Kenntnisse und meinen Zeit- und Aktivitätenplan im Bewerbungsprozess. Kurz und knapp, man macht sich erstmal wieder nackig vor dem Amt; aber ist ja nur zu meinem Besten gedacht!

Wir kamen auch gleich auf das Thema Mobilität zu sprechen. Ich erzählte Frau Müller-Lüdenscheidt, das ich so einige Stellenanzeigen gefunden hätte. Diese seien aber alle im Raum Düsseldorf oder weiter in Richtung Köln angesiedelt. Wie es denn mit einer Förderung der Bundesagentur für Arbeit in bezug auf einen Führerschein sei. Denn ich weiß, das der Wikinger den Führerschein komplett vom Arbeitsamt bezahlt bekommt. Hat er mit meinem EX-Chef so gedreht. Frau Müller-Lüdenscheidt sagte, das dies grundsätzlich möglich sei, aber nicht für die Pendelfahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Dies wäre nur möglich, wenn mich ein potenzieller Arbeitgeber nur unter der Vorraussetzung einstellt, das ich einen Führerschein habe. Das ist natürlich ein großes Problem für mich. Im Wettbewerb mit anderen Arbeitssuchenden stehe ich ohne den Lappen natürlich äußerst schlecht da. Das habe ich ihr auch gesagt, aber Frau Müller-Lüdenscheidt konnte nur antworten, das dies meine Bewerbungssituation natürlich erschweren würde. Warum ich den Führerschein denn bisher nicht gemacht habe? Als ich noch in Düsseldorf gewohnt habe, mitten in der City, war zum Einen kein Führerschein notwendig und zum Anderen gab es auch überhaupt keine Parkplätze, wo ich ein Auto hätte abstellen können. Ich erzählte Frau Müller-Lüdenscheidt, das ich im Mai 2004 mit dem Führerschein begonnen hatte, die Theorie eigentlich auch schon so gut wie abgeschlossen hatte, im Herbst dann aber in der Firma so viel zu tun war, das ich einfach nicht mehr die Zeit dafür gefunden habe, weiterzumachen. Und anschließend fehlten mir leider die finanziellen Mittel, diesen weiter zu machen. Wenn ich jetzt bis Mai noch Gas gäbe, dann bräuchte ich auch keinen neuen Erste-Hilfe Kurs und auch kein augenärztliches Gutachten (aufgrund meinen Augenfehlers seit Geburt) zu machen. Naja, nur wenn mein zukünftiger Arbeitgeber mir einen Vertrag ausstellt, das er mich einstellt unter der Vorraussetzung, das ich den Lappen habe. Thema Mobilität also abgehackt. Muss mir einen netten Arbeitgeber suchen, der mich vielleicht ab 01.03. einstellt, aber nur mit Lappen. Dann könnte das vielleicht hinhauen. Ich sagte Frau Müller-Lüdenscheidt, das ich sehr viele Stellen gefunden habe, bei denen der Führerschein Vorraussetzung sei. Dazu habe ich auch im Internet einen interessanten Artikel gefunden, welche ich anbei kurz erwähnen möchte:


Auffällig ist, wie viel Mobilität verlangt wird: fast die Hälfte aller Arbeitsangebote macht den Führerschein zur Einstellungsvoraussetzung; mehr als 12 % sollen neben ihrer Arbeitskraft auch gleich das eigene Auto mit ins Arbeitsverhältnis einbringen. Ca. 18 % werden keinen "stationären" Arbeitsplatz haben, sondern auf Montage im Umland/Bundesland (13 %) bzw. bundesweit/auch im Ausland (5 %) eingesetzt



Wie ging es dann weiter? Hmmm...Wir kamen darauf zu sprechen, das ich bei der Bundesagentur für Arbeit als Schilder- und Leuchtreklamehersteller geführt sei. Schilder habe ich ja mitunter auch beschriftet, aber mit Leuchtreklame kenne ich mich gar nicht aus. Also das Bedrucken, Befolen schon, aber nichts mit Elektrik. Also änderte Frau Müller-Lüdenscheidt die Bezeichnung zum Mediengestalter - Mediendesign um. Das denke ich, entspricht auch eher meinen Fähigkeiten. Diese sind wir dann auch als nächsten Schritt durchgegangen. Da gibt es in der Software der Bundesagentur für Arbeit vorgefertigte Begriffe, die in eine bestimmte Anzahl von Feldern eingegeben werden können. Nur reichten die Felder für meine Fähigkeiten bei Weitem nicht aus. Also hieß es, einige "nicht so wichtige Dinge" wieder zu streichen. Was eigentlich sehr schade ist, da so ein Arbeitgeber, der sich für einen interessiert, so gar nicht alle Fähigkeiten von mir vermittelt bekommt. Naja, was soll man machen. Einige Begriffe, die aufgeführt wurden, waren auch völliger Humbug, was ich Frau Müller-Lüdenscheidt zwar nicht so, aber nett und fundiert mitgeteilt habe. Vieles war auch doppelt gemoppelt, naja. Das Thema hatten wir dann auch abgehackt. Achso, die Programme, mit welchen ich mich auskenne, sollte ich noch nennen. Die meisten, vor allen Dingen die, die täglich bei meiner Arbeit zum Einsatz kamen, hatte sie gar nicht in Ihrer Liste. Zunächst! Doch dann fand sie die Programme doch auf und ergänzte sie. Einige Programme, wie Indesign, Pagemaker, Framemaker etc. kommen auch eigentlich in den wenigsten Agenturen zum Tragen, soweit ist meine Erfahrung. Aber die standen natürlich an erster Stelle. Ich bin der Meinung, das es wesentlich professionellere Programme gibt, die diese Arbeiten auch unterstützen. Aber vielleicht sollte ich mich in die Programme auch mal reinarbeiten. Schaden kann es jedenfalls nicht!

Frau Müller-Lüdenscheidt war außerordentlich begeistert, wie gut vorbereitet ich doch sei. Das käme sehr selten vor. Das war natürlich Balsam für meine Seele. Ich sagte ihr, das ich die ganze letzte Woche für derartige Recherchen genutzt habe. Und auch, um meinen persönlichen Wissensstand zu ermitteln. Das fand sie, glaube ich, richtig gut. Um nochmal zum Vorherigen Absatz zurück zu kommen: unter anderem tauchte auch der Begriff "selbständige Arbeitsweise" auf. Dazu sagte Frau Müller-Lüdenscheidt, das sie diesen Begriff schon von selber sofort auf dem Arbeitspaket vermerkt hätte.

Dann gingen wir über zu meinen bisher gemachten Bewerbungen. Ich teilte ihr mir, das ich gestern eine Bewerbung in postalischer Form versendet habe und da natürlich noch auf Antwort warte. Dabei ging es um einen Arbeitsplatz als Grafiker - Marketingmitarbeiter. Als Weiteres habe ich bei einer privaten Arbeitsvermittlung angerufen, die jemanden gesucht haben, der Plottererfahrungen vorweisen hat. Nichts leichter als das! Also gestern angerufen, die Stelle war aber leider schon vergeben. Ob ich denn wisse, was ein privater Arbeitsvermittler sei, fragte Frau Müller-Lüdenscheidt. Ich sagte ihr, das ich denke, das dieser Arbeitsvermittler mich quasi einstellen würde und meine Arbeitskraft an verschiedene Arbeitgeber ausleihen würde. Das sei aber falsch, entgegnete mir Frau Müller-Lüdenscheidt. Ein Arbeitsvermittler vermittelt nur meine Arbeitskraft an einen Arbeitsgeber, stellt mich aber nicht ein. Das sind die bekannten Zeitarbeitsfirmen, was ich meinte. Für einen solchen Arbeitsvermittler gab mir Frau Müller-Lüdenscheidt auch gleich eine Broschüre mit, mit dem Hinweis, das ich nach sechs Wochen in Arbeitslosigkeit damit zu einem oder mehreren Arbeitsvermittlern gehen könne, um mich dort eben vermitteln zu lassen. Da wir auch mal für einen Arbeitsvermittler eine Schaufensterbeschriftung und Visitenkarten gemacht haben, weiß ich, das dieser bei einer erfolgreichen Arbeitsvermittlung ca. 2000 EUR von der Bundesagentur für Arbeit einstreicht. Ich hatte das nur so verstanden, das alle Arbeitsvermittler, bei denen ich mich melden würde, diesen Betrag, oder aber auch in abgespeckter Form, erhalten würden. Daher sagte ich zu Frau Müller-Lüdenscheidt, das das aber sehr teuer für die Bundesagentur für Arbeit werden könnte. Dann hat sie mich aber aufgeklärt, das nur derjenige, der mich erfolgreich vermittelt, einen gewissen Betrag erhalten würde. Ist ja auch logisch! Naja, Thema abgehackt.

Eine weitere Bewerbung an einen ehemaligen Kunden der Firma, bei der ich angestellt war/bin, habe ich heute per Email, völlig überhastet, gesendet. Dafür könnte ich mich echt in den Hintern beißen! Die Chronologie stimmt jetzt auch nicht so ganz, da ich die Bewerbung abgeschickt hat, bevor ich zu dem Termin mit Frau Müller-Lüdenscheidt aufgebrochen bin. Ich war daher etwas unter Zeitdruck und habe recht zügig mein Anschreiben abgewandelt, wobei ich die bisherigen Geschäftskontakte zwischen meiner Noch-Stelle und dem Unternehmen aufgegriffen habe. Soweit, so gut. Da die Bewerbung aber per Email gewünscht war, wollte ich das Wordpad-Dokument gerne in ein PDF-Dokument umwandeln, wie ich es in dem Einleitungstext der Email auch erwähnt habe. Also alles schnell schnell gemacht, denn der Termin stand ja. Schnell noch alle Zeugnisse, Lebenslauf etc. in einem PDF zusammengemodelt, mein neues Bewerbungsfoto eingebunden und ab dafür. Was leider ein großer Fehler war! Meine Funkmouse spinnt hier ab und an mal rum. Somit wurde die Email rausgeschickt, bevor ich nochmal alles überprüfen konnte. Und das war das riesen Problem! Anstelle von "Zufällig" habe ich "Zufäööig" geschrieben. Die Email war noch im Versand begriffen, da habe ich einfach mein Wireless-Lan-USB-Teil gezogen, damit der Versand abgebrochen wird. Die Stelle korrigiert, Stecker wieder rein und Fehlermeldung. Jetzt hat diese Scheiß-Kiste die Email doch noch mit dem falschen Wort abgesendet und die korrigierte gleich hinterher. Wie peinlich! Zu allem Überfluss habe ich dann noch entdeckt, das ich anstatt "Arbeitsagentur" "Arbeitsagentut" geschrieben habe. Und das ist noch nicht alles! Beim kopieren des Anschreibens aus Wordpad in Freehand ist irgendwie die Postleitzahl meiner Anschrift verschwunden. Weiß der Geier warum?!? Ich könnte echt Kotzen! So einen Griff ins Klo habe ich schon lage nicht mehr gehabt. Die Bewerbung ist komplett in die Hose gegangen. Werde den guten Mann mal morgen anrufen und schauen, was noch zu retten ist...

Dann ging es weiter mit einigen Fragen meinerseits bezüglich Weiterbildungsmaßnahmen und in wie weit die Bundesagentur für Arbeit diese fördern würde. Frau Müller-Lüdenscheidt sagte, dies wäre eigentlich erst ab einer längeren Arbeislosigkeit zu erwägen. Es bestünde aber die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums, welches max 12 Wochen andauern könne, Förderung zu beziehen. Die heisst, das Arbeitslosengeld würde weiter gezahlt und es würden die Fahrtkosten bezuschusst werden können. Dies aber nur, wenn mir in solch einem Praktikum auch Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden würden, die für einen beruflichen Einstieg in einem neuen Unternehmen wichtig wären. Und es müsse eine Art Zeugnis über die vermittelten Fähigkeiten ausgestellt werden, damit ich nach Ablauf des Praktikums nicht "mit leeren Händen" dastehen würde. Haben wir dieses Thema also auch abgehackt.

Dann kam ich auf eine Arbeitsmarktbörse zu sprechen, welche in den Broschüren oder der Website der Bundesagentur für Arbeit erähnt wurde. Da habe ich Frau Müller-Lüdenscheidt aber auf dem falschen Fuß erwischt. Sie konnte damit nichts weiter anfangen und mir auch keine Auskünfte darüber erteilen. Ich sagt, ich habe das so verstanden, das in unregelmäßigen Abständen diese Arbeitsmarktbörsen stattfinden würden, bei denen Arbeitgeber ihre Unternehmen vorstellen würden und auch gleichzeitig zu vergebende Arbeitsstellen anbieten würden. Davon habe Frau Müller-Lüdenscheidt noch nichts gehört, höchstens in Bezug auf Ausbildungsstellen. Aber aus dem Stadium bin ich ja nun schon lange raus! Frau Müller-Lüdenscheidt wolle sich diesbezüglich mal schlau machen, da es sie ja auch interessiere. Weiterhin sprach ich sie auf Beschäftigungsalternativen, kurz IBZ ?!?, an. Doch auch dazu konnte mir die gute Frau nichts sagen. Sie schien schon leicht verzweifelt zu sein, mir auf diese Fragen keine Antworten geben zu können. Aber sie wolle sich auch hierbei schlau machen, was es damit auf sich habe. Ich sagte ihr, das ich mich zu Hause auch nochmal informieren würde, und wenn ich eine konkrete Frage habe, würde ich mich bei ihr melden. Wir wollen die gute Frau doch nicht überfordern!

Im großen und ganzen hatten wir dann alles abgeklärt. Ich fragte Frau Müller-Lüdenscheidt, ob sie noch eine Frage an mich hätte, was sie verneinte. Ich hatte auch nichts mehr, was ich wissen wollte und packte folglich meine Sachen zusammen. Dann verabschiedete ich mich von Frau Müller-Lüdenscheidt mit einem Händedruck und den Worten "Auf Wiedersehen!", wie es sich gehört. Da sagte sie, "besser nicht. Dies ist nicht in Bezug auf Ihre Person gemeint, sondern in der Hoffnung, das sie hier nicht mehr zu erscheinen brauchen, da sie eine neue Arbeitsstelle gefunden haben." Klaro, das hoffen wir doch alle! Ich bejahte dies kurz und ging dann zur Tür raus, um mich auf meinen Drahtesel in Richtung Heimat zu schwingen. Als ich an der Ausgangstür ankam, sah ich dort schon auf dem Boden eine Werkzeugkiste stehen, wie ich sie von meiner jetzigen Arbeit auch her kenne. Küchenkrepp und Speziallösung zum Reinigen, Folienreste, etc. Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor, dachte ich. Daneben stand ein Herr, so Mitte Ende Vierzig schätze ich, der eine neue Beschriftung an der Glasfassade der Bundesagentur für Arbeit anringen wollte. Ich bin an ihm vorbei zu meinem Fahrrad gegangen, habe dieses aufgeschlossen und wollte schon abdampfen. Doch dann gab ich mir einen Ruck, stellte das Fahrrad doch wieder ab und schritt auf den Herrn zu.

"Schönen Guten Tag! Entschuldigen Sie bitte die Störung, aber ich sehe, sie bringen hier gerade eine neue Beschriftung an." Der Mann schaute mich kurz an und nickte, oder sagte ja. "Ich komme gerade hier aus der Bundesagentur für Arbeit und bin somit also arbeitssuchend. Da ich in den letzten Jahren auch im Bereich der Fahrzeug-, Schaufenster- und Schilderbeschriftung tätig gewesen bin, wollte ich nachfragen, ob sie noch Bedarf an einer Arbeitskraft hätten." "Sie wissen ja selber, wie die Situation am Arbeitsmarkt gerade ist..." Ich nickte nur. "Es tut mir leid, wenn ich Sie da auch jetzt so überfalle" entgegnete ich ihm. "Nein, nein, das ehrt sie ja, wenn sie alle Möglichkeiten ergreifen." Dann schritt er zu seinem Auto, holte eine Visitenkarte hervor und sagte mir, ich solle in den nächsten Tagen mal vorbeikommen, aber vorher anrufen. Dann habe ich mich herzlich bedankt, kurz den Namen auf der Visitenkarte erblickt und gefragt,"sind sie der Herr XY?" "Ja, der bin ich!" "Okay, vielen herzlichen Dank! Ich werde mich dann die Tage bei Ihnen melden! Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen noch!" "Danke, Ihnen auch" antwortete er. Im Nachhinein denke ich, hätte ich ihn vielleicht gleich fragen sollen, ob ich ihm kurz behilflich sein kann. Aber das ich mir überhaupt schon den Ruck gegeben hatte, war für mich schon außergewöhnlich. Nun wollte ich es auch nicht übertreiben. Ich bin dann aber relativ glücklich und zufrieden nach Hause geradelt und habe sogleich begonnen, diesen Text hier zu verfassen. Das hat länger gedauert, als der ganze Termin, welcher nach ca. 40 Minuten beendet war. An dem Text hier habe ich jetzt knapp zwei Stunden, mit Unterbrechungen, gesessen. Aber was tut man nicht alles...

Habe auch kurz darauf mit meiner Mutter gesprochen und ihr von dem Termin und allem Anderem berichtet. Sie fragte gleich, wie alt in etwa Frau Müller-Lüdenscheidt gewesen sei und wie sie aussähe. Sie vermutet, das sie jemand aus der Kleinstadt ist, in der ich auch aufgewachsen bin. Sie muss ganz in der Nähe unserer Wohnhauses gelebt haben. Beim nächsten Termin, sofern dieser noch stattfindet, werde ich Frau Müller-Lüdenscheidt mal ganz dezent danach fragen.


So, das war's erstmal mit meinem heutigen Post. Vielleicht morgen mehr, nachdem ich mit dem Herrn von der Email-Bewerbung und mit dem Herrn, welchen ich vorhin getroffen habe, telefoniert habe.

Einen schönen Gruß an Alle, die sich hierher verirrt haben und diesen ellenlangen Text "duchgeackert" haben.

Kategorien:

09 Januar 2006

Bienvenue à tous!

So, da bin ich...

hab zwar schon einen Blog unter www.profilneurotiker.com/wordpress aber da habe ich nicht so viele Möglichkeiten, wie hier. Oder ich habe sie noch nicht gefunden...wollen wir mal sehen, was sich hier so tut.

Zunächst einmal zu meiner Person:

Ich bin männlich, 28 Jahre alt, habe so einige Interessen (Surfen, extrem musikbegeistert, analoge und digitale Fotografie, Webdesign, Grafikdesign, und, und, und...) und bin seit kurzem arbeitslos...also noch nicht so ganz, das werde ich eigentlich erst Ende des Monats...daher bin ich auf der Suche nach einem neuen Job in der Werbebranche. Was eigentlich ein guter Anlass ist, um den Blog mit Inhalten zu füllen...aber bis es soweit ist, kann ich erstmal über die zu erwartende Odysee mit der "Bundesagentur für Arbeit" und der Jobsuche berichten...und solange ich noch nichts habe, werde ich nach vielen, vielen Jahren endlich mal wieder etwas Musik programmieren können und mich privat weiterbilden können...man hat ja sonst nichts zu tun..und zu allem Ã?berfluss hat mein Kumpel Jörg mich noch ganz heiss gemacht, was 360° Darstellungen angeht...in diese Thematik versuche ich mich mal reinzuarbeiten. Also, wie man sieht, "es gibt immer was zu tun!" Aber so lange es noch Spass macht, ist das ja okay.

In diesem Sinne, viel Spass wünsche ich Euch und auch mir...

Kategorien: